Posts mit dem Label Roller Derby werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Roller Derby werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 27. Januar 2015
Kürzen, kürzen, kürzen - da geht noch was!
Hallöchen,
das schöne Winterwetter hat sich mal wieder in das typisch holländische graue Miese-Peter-Wetter verwandelt. Heute kam kurz die Sonne raus und ich wollte mich schon fast zum nächsten Park begeben, doch dann dachte ich mir, dass eh eiskalt draußen ist - ich hatte die Wahl zwischen: A) mir draußen auf einer eisigen Bank eine Blasenentzündung zu holen oder B) in meinem gemütlichen Bettchen mit Heffalump an meiner Seite zu lernen.... natürlich fiel mir dann die Wahl nicht mehr schwer.
Gestern habe ich also eine Zusammenfassung der Zusammenfassung gemacht und dabei knapp 55 Seiten "Communication Research and Design" produziert. Das habe ich mir ausgedruckt und in kleine Pakete aufgeteilt. Ich habe das ganze Ding sogar schon mehrmals durchgelesen und angefangen als Sprachnotizen aufzunehmen (weil ich nach der Hälfte erst mal eine halbe Stunde meine Augen entspannen musste). Aber irgendwie blieb nicht so viel vom Inhalt hängen.
Heute Morgen habe ich mich dann daran versucht, stumpf auswendig zu lernen - das habe ich jedoch nach einer Doppelseite auch aufgegeben. Schlussendlich habe ich den halben Tag damit verbracht die genannte Zusammenfassung von 55 Seiten noch mal auf 28 Seiten zu reduzieren. Damit bin ich jetzt fertig - jetzt kommt der schwierige Part: LERNEN! Ach und schon sitze ich wieder an meinem Blog, den ich ja in solchen Phasen als gute Ablenkung liebe.
Was mit übrigens sehr gut bei der Konzentration hilft: KEKSE! Und zwar nicht irgendwelche, sondern die besten wo gibt!! Das sind White Chocolate & Cranberry Cookies von Lidl. UNGLAUBLICH köstlich und unbedingt empfehlenswert!
Mein Frühstück habe ich mir auch versüßt. Ich esse ja gerne die Bärchenwurst, die es leider hier in Holland nicht gibt - aber ich habe jetzt einen Versuch des Ersatzes gestartet - und zwar mit Biene Maja-Wurst. Sie schmeckt nicht ganz so wie Bärchenwurst, aber sie kommt dem ganzen schon nah. Endlich mal eine Abwechslung zu Frischkäse. Ich bin froh, wenn Fabi diese Woche kommt und mir wieder Nachschub an Wurst bringt - da bin ich ja schon sehr verwöhnt.
Am Wochenende habe ich mich noch mal an Die Sims 4 getraut. Bei meinem ersten Spielversuch direkt nach dem es erschienen ist, war ich überhaupt nicht begeistert. Die Kameraführung hat mich total genervt und auch sonst hat es mich echt nicht vom Hocker gehauen. Jetzt bietet aber EA oder eher Origin an, dass man die Sims 48 Stunden gratis testen kann und ich habe mich vor meiner nächsten Prüfungswoche, also letztes Wochende, noch mal daran versucht. Und ich habe stundenlang gespielt! Es macht doch Spaß und ist gar nicht so schlimm, wie vor einem halben Jahr. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu groß. Ich kann jetzt aber bestätigen: Es lohnt sich! Ich warte nun glaube ich noch ein wenig ab bis ich es kaufe. Gerade steht es so bei 48 Euro. Vielleicht fällt der Preis ja noch ein bisschen und dann schnappe ich es mir.
Sooo...ich mach mich dann mal an den nächsten Lernversuch... aber bald ist ja auch schon wieder Abendbrotzeit... achherje... heute mache ich mir eine Paprika-Reis-Pfanne (vegetarisch). Viel geschnippel und viel Zeitverlust.... mal sehen wie ich das mache.
Ach und bevor ich es vergesse. Morgen wäre ja wieder Roller Derby Training. Meinem Oberschenkel geht es soweit eigentlich wieder gut, aber ich habe heute noch mal die Übung "auf einem Knie fallen" gemacht und dabei habe ich doch gemerkt, dass der Muskel noch ganz schön weh tut. Das wird wohl morgen nichts mit Training - und damit dann auch mit meiner Karriere als Roller Derby Star ;-) Rollschuhfahren macht echt super Spaß, aber vielleicht sollte ich es doch eher als Konditionsverbesserung ansehen und nicht als Vollkontaktsport. Schade, aber ist einfach nicht so mein Weg denke ich. Die Eastside Rock'n'Rollers werde ich aber trotzdem in der Zukunft unterstützen und mir die spannenden Partien anschauen. Gerade letzten Samstag war ja ein Spiel gegen das Team aus Köln. Leider haben "wir" verloren, aber die Kölner waren echt gut - viel jünger und schlanker im Allgemeinen fand ich. Es gab viele Fouls und ab und zu sah es ganz schön heftig aus... da wäre ich nicht gerne auf dem Track gewesen. Na ja... anfeuern werde ich die lieben Enscheder Ladys weiterhin, das ist sicher!
So, jetzt aber. Ran ans Werk!
Bis dann,
Labels:
communication Studies,
Die Sims 4,
EA,
Eastside RocknRollers,
Enschede,
Essen,
Fabian,
Klausuren,
Nervennahrung,
Origin,
Pre-Master,
Prüfungsphase,
Roller Derby,
Rollschuhe,
University of Twente
Donnerstag, 22. Januar 2015
Post Nummer Zweihundert
Einen schönen guten Morgen wünsche ich. Ja! Kaum zu glauben, aber heute schreibe ich schon meinen 200sten Blogeintrag auf WhatAboutSunny. Natürlich habe ich damals alle meine Einträge von SunnyInHannover mitgenommen, aber trotzdem. Dreieinhalb Jahre berichte ich nun schon über mein Studentenleben in Hannover und Enschede und bald knacken wir die 10.000er Besuchermarke. Wie ich finde, ganz ganz spannend! Also hier noch mal ein Dankeschön an all die fleißigen Leser, denen mein Leben nicht ganz zu langweilig erscheint und meine täglichen Abenteuer verfolgen.
Apropos Abenteuer... da habe ich heute direkt zwei Geschichten für euch!
1. Ich habe vor einer Woche gemerkt, dass es in meinem Auto feucht wird. Meine Frontscheibe ist von innen einfach mal nass. Natürlich habe ich das bemerkt, als ich keine Zeit hatte ewig zu warten bis die Lüftung ihren Dienst erweist. Also habe ich erst mein Glück mit diesem gelben Schwamm versucht, den (so wie ich mich erinnere) meine Eltern auch für die Innenscheiben benutzt haben, wenn sie beschlagen waren. Das war aber eine Schnapsidee, da die Scheibe danach noch undurchschaubarer als vorher war. Also ging die Suche weiter. Ich habe zum Glück den Abzieher im Autoraum gehabt und nun also damit versucht von innen meine Scheiben abzuziehen. Ich kam mir schon echt doof vor (kein Vergleich zum zweiten Teil dieser Geschichte). Na nach einiger Zeit konnte ich dann zumindest so weit durch die Frontscheibe gucken, dass ich los gefahren bin. Gestern (zweiter Teil der Geschichte) bin ich abends also wieder ins Auto gestiegen - schon mit dem Gedanken, dass ich wieder feuchte Scheiben haben werde - aber falsch gedacht! Meine Frontscheibe war mal sowas von vereist (!!!) von innen. Ich konnte es kaum glauben. Ich musste also von innen mein Auto kratzen! Dabei bin ich mir so richtig dämlich bei vorgekommen. Der Schnee rieselte nur so aufs Lenkrad und sonst wo hin. Jetzt würde ich ja gerne mal wissen, woher das kommt. So geht das doch nicht weiter und schließlich haben wir Winter und das wird garantiert nicht das letzte Mal gewesen sein, dass es Minusgrade gab. Hat jemand irgendeinen Hinweis? Tipp? Wie ich das verhindern kann? Ich bin für jede Hilfe dankbar!
Na ja... kommen wir zum zweiten Abenteuer. Ich bin gestern zu meinem zweiten Training bei den Eastside RocknRollers gegangen. Es war ganz komisch wieder auf Rollschuhen zu stehen - so als ob ich letzte Woche gar nicht da war. Aber ich bin schnell wieder rein gekommen und es hat super Spaß gemacht. Nach den ersten paar Malen "mit Absicht"-Hinfallen, habe ich schon gemerkt, dass mein linker Oberschenkeln irgendwie weh tut, als ob ich mir da wohl einen Muskel gezerrt hatte. Aber ich habe dann einfach mit dem rechten Bein weitergemacht. In der Mitte saß auch schon ein Mädel, die sich das Bein rieb. Na, wir haben dann mit Bremsen weitergemacht und wollten dann lernen wie man über Kreuz läuft. Das hat mal so gar nicht geklappt und dann bin ich auch noch nach hinten auf meinen Allerwertesten gefallen. Dabei habe ich dann den linken Oberschenkel so beansprucht, dass ich kurz durchatmen musste, bevor ich aufstehen konnte. Und das war dann das Aus für mich an diesem Abend. Auf der Bank saß das Mädel, dass sich schon beim ersten Fall (lustigerweise) auch den linken Oberschenkel gezerrt hatte. Nun saßen wir da zusammen und haben den anderen traurig und neidisch beim Rückwärtsfahren und Springen zugeschaut. Da ich aber noch unbedingt ein Foto von mir aus Skates haben wollte, war Felicity so nett und hat eins von mir gemacht. Was macht man nicht alles für ein Foto ;-) Sekunden nach dem Foto habe ich die Rollschuhe ausgezogen und habe versucht eine Position zu finden, in der das Bein nicht schmerzt (erfolglos). Mir hat Felicity nur so leid, da sie noch vom Bahnhof mit dem Fahrrad nach Hause fahren musste - also ich wäre keinen Meter weit auf einem Fahrrad gekommen. Das Autofahren war schon schmerzhaft genug. Ich bin nur im zweiten Gang gefahren, da ich die Kupplung nicht so oft treten wollte. Zuhause bin ich dann kaum die Treppen hochgekommen, aber heute geht es schon wieder. Treppen gehen, nur aufstehen und laufen sind nicht so angenehm. Ich bin froh, dass es nichts schlimmes ist und dass ich hoffentlich nächste Woche wieder hin gehen kann.
Sooo, morgen ist meine erste Prüfung und die Abgabe von meiner Premasterarbeit. Ich muss heute noch eine Menge schaffen, wenn ich mich nicht nur auf mein Glück verlassen will.
Bis dann,
Dienstag, 20. Januar 2015
Premasterarbeit: Fast fertig!
Hallo meine Lieben,
man merkt, es ist mal wieder Prüfungszeit und ich habe mal wieder ein bisschen Stress um die Ohren. Gestern habe ich schon meine erste Prüfungsleistung abgegeben. Freitag geht's zur ersten Klausur und die Abgabe der Premasterarbeit ist auch dran.
![]() |
| Statistisches Chaos |
Am Wochenende war ich bei Anna in Rheine. Dort haben wir zwei Tage lang Statistik gerechnet. Das strengt den Kopf ganz schön an, obwohl die Rechnungen an sich nicht so schwierig sind (ich verrechne mich nur oft, weil ich die Formeln falsch abschreibe oder irgendwas beim Eintippen vergesse). Man muss nur wissen, wo man die Zahlen findet, die man an die richtigen Stellen einsetzen muss. Abends haben wir Zucchini-Nudeln gemacht und einen leckeren Wein getrunken. Philipp kam dann auch nach Hause und zu dritt haben wir noch einen schönen Abend gehabt. Ich hatte natürlich auch genug Zeit um mit Hazel zu spielen. Die ganze Woche habe ich mich schon auf das süße kleine schwarze Ding gefreut.
![]() |
| Zucchini-Nudeln |
Gestern und heute habe ich dann weiter gerechnet. Wir haben auch eine Probeklausur bekommen. Gestern hatte ich nur 11 von 22 Fragen richtig beantwortet. Heute schon 18. Nebenher muss ich auch noch an meiner Premasterarbeit schreiben. Die ist so gut wie fertig, ich muss nur noch jemand nettes (Muttersprachler Englisch) finden, der noch Korrektur liest. Aber beim Herumschauen in meinem Zimmer ist mir aufgefallen, dass ich anscheinend einen Hang dazu habe, meine Fußboden mit Papier zu pflastern. Mal sehen, wie der am Ende der Prüfungszeit aussieht.
Und wenn ich schon den ganzen Tag an den Schreibtisch gefesselt bin, habe ich zumindest eine schöne Aussicht. Meine Äpfel (An apple a day keeps the doctor away) sehen im Sonnenlicht (wenn sie sich denn mal durch die Wolken hindurch traut) prächtig aus und meine neuen Blumen wachsen auch schön.
Morgen ist wieder Roller Derby Training. Ich muss sagen, dass Rollschuhfahren hat mich ja gepackt. Ich habe schon nach eigenen Schuhen und Equipment geschaut - doch gar nicht so günstig. Ich überlege mir, dass ich anstatt zu joggen, doch einfach die Strecken mit Rollschuhen fahren kann. Ein gutes Workout ist das allemal und besser als gar nichts tun.
Ich mach dann mal weiter. Der Tag hat ja noch eineinhalb Stunden - viel Zeit für ein paar Rechenaufgaben... oder doch eher Theorielernen (was ich bisher gar nicht gemacht habe). Es sind nur noch zwei Tage bis zur Klausur. Langsam stellt sich Panik ein....
Bis die Tage,
Labels:
Anna B,
Eastside RocknRollers,
Essen,
Hazel,
Klausuren,
Philipp,
Premasterarbeit,
Rheine,
Roller Derby,
Rollschuhe,
Sport,
Statistik,
University of Twente
Donnerstag, 15. Januar 2015
Roller Derby Try-Out in Enschede bei den Eastside Rock'n'Rollers
![]() |
| Foto: Eastside Rock'n'Rollers |
Hallöchen,
gestern war also der große Tag: Frischling-Training im Roller Derby bei den Enscheder Eastside Rock'n'Rollers.
Als erstes mussten wir ein Erklärung unterschreiben, dass wir den Verein nicht verklagen, falls wir uns verletzen, da wir wissen, dass ein Vollkontakt-Sport ist und Verletzungen nicht auszuschließen sind. Danach ging es in die Umkleiden, wo wir unsere Schutzkleidung bekommen haben - Knie-, Elbogen- und Handgelenkschoner und einen Helm. Anschließend sind wir in die Halle gescheucht worden,wo wir unsere Rollschuhe bekommen haben. Wir Frischlinge haben dann erst mal ganz brav auf der Bank gesessen bis uns jemand von den Erfahrenen als Schützling zu sich genommen hat. Marloes hat sich natürlich für mich entscheiden - da wusste sie noch nicht was auf sie zu kam! Wir sind die ersten Runde ganz langsam gefahren und sie ist vor mit rückwärts gefahren und hat mich an den Händen festgehalten.
Sie hat mir zuerst gezeigt, wie man richtig "steht" - das heißt eher so im Hocken mit geradem Rücken skatet (sehr anstrengend für Rücken und Oberschenkel - erinnert an die Stuhl-Position beim Yoga (die ich im übrigen nicht so gerne gemacht habe)). Das richtige Fallen ist auch sehr wichtig. Entweder man fällt zu erst ein Knie und behält das andere Bein angewinkelt an dem Körper oder man fällt nacheinander auf beide Knie. Eine dritte Variante ist dann noch sich so klein wie möglich zu machen und auch mit den Händen auf den Boden zu gehen - in so einem Gemenge kann ja dann viel passieren, wenn man sich lang auf die ganze Strecke verteilt beim Hinfallen.
Soweit hat alles gut geklappt und ich bin auch nur einmal "ungeplant" hingefallen - und dann auf meinen Allerwertesten. Dann sollte ich bremsen üben. Das stellte sich aber dann doch eher als eine Schwierigkeit heraus. Ähnlich wie beim Skifahren sollte ich mit den Innenseiten meiner Beine in die Außenkanten der Füße drücken und so zum Stehen kommen - nix da! Außer Meerschweinchen-ähnlichen Geräuschen kam da nichts zustande. Eine andere Variante ist es den einen Fuß quer hinter den anderen zu stellen und so zu bremsen. Aber auch das wollte nicht klappen. Marloes tröstete mich mit dem Gedanken, dass ich ja immer Hinfallen kann, wenn es brenzlich wird.
Als nächstes hat sie mir gezeigt wie man eigentlich richtig fährt. Und zwar schiebt man dazu die Füße zur Seite und nicht nach Hinten und auf einmal habe ich richtig Fahrtwind bekommen - das war ein echt tolles Gefühl :-) Wir haben dann noch ein paar andere Fahrweisen versucht, aber dafür bräuchte ich noch mehr Muskeln an Stellen, die ich so sonst nie benutze.
Nun waren wir, circa 15 Frischlinge, bereit um eine Runde "Reise nach Jerusalem" zu spielen. Dazu haben wir kleine Hütchen auf einer Linie auf der ovalen Strecke verteilt, um die wir herum fahren mussten. Wenn die Musik stoppte, sollten wir zu dem nächsten Hütchen (immer in Fahrtrichtung) laufen...ähmm ich meine fahren, bremsen und das Hütchen berühren. Zu meiner völligen Überraschung habe ich das Spiel gewonnen. Als nur noch eine andere Dame und ich übrig waren, stoppte die Musik genau nachdem wir an dem letzten Hütchen vorbei gefahren waren. Also mussten wir einen Sprint über die gesamte Strecke einlegen und mit einem wunderschönen Porutscher habe ich das Hütchen noch erreicht. :-)
![]() |
| Foto: Eastside Rock'n'Rollers |
Zum Schluss haben wir noch eine Runde Derby auf Socken gespielt. Jeder musste mal den "Jammer" spielen. Das ist eine ganz schöne Rumgeschubserei sage ich euch. Und selbst auf Socken bin ich zwei Mal zu Boden gegangen. Als ich dann dran war und mich durch das "Pack" - also durch das Team zu mogeln, hatte ich ein kurzes Gefühl der Verzweiflung. Ich bin einfach nicht durch gekommen - und als ich es endlich geschafft hatte, musste ich ja dann die ganze Runde laufen nur um mich dann wieder durch die acht Teammitglieder zu manövrieren. Also auf Socken ist das Ganze ja noch nicht so meins - wobei Laufen an sich einfach nicht mein Ding ist. Auf Skates soll das ja noch mal anders sein und viel einfacher.... na wir werden sehen :-)
In dem Video sieht man, wie wir Socken-Derby gespielt haben. Mich sieht man auch kurz. Ich trage ein rosa Top (nicht zu verwechseln mit der Dame, die einen pinken Pullover trägt) und laufe unheimlich elegant wie eine Gazelle... nicht.
Nächste Woche gehe ich auf jeden Fall wieder hin. Man darf nämlich an drei Trainings teilnehmen, bevor man sich entscheiden muss, ob man ein Teil des Vereins werden möchte oder nicht.
Was den Muskelkater angeht: Also gestern Abend war ich völlig k.o.. Zuhause habe ich mich die Treppen hochgequält und mein Rücken tat einfach nur weh. Nach einer langen, heißen Dusche ging es mir schon deutlich besser. Dann habe ich leider einen bösen Migräne-Anfall bekommen und ich bin direkt ins Bett gegangen. Aber das Gefühl von "heute habe ich etwas für mich und meinen Körper getan" war echt toll und hält auch noch heute an. Mein Muskelkater ist nicht zu schlimm, freiwillig mehr als nötig die Treppen steigen, muss ich aber trotzdem nicht. :-)
Also zusammenfassend: Ein tolles Erlebnis - zum Weiterempfehlen!
Bis dann,
Dienstag, 13. Januar 2015
Nachtrag zu Silvester 2014
Hallo meine Lieben,
wie versprochen gibt es noch einen kleinen Nachtrag zu meinem Jahreswechsel. Ich bin an Silvester erst nach Hannover gefahren und die Straßen waren so gut wie leer. Wir haben dieses Jahr eine Art Kohltour veranstaltet. Wer aus dem Norden kommt, kennt das - wer nicht, hier eine kleine Zusammenfassung:
Eine Gruppe gut gelaunter Menschen macht sich mit einem Bollerwagen voller flüssigen Leckereien auf eine kleine Wanderung. Beim Spazieren werden Spiele gespielt, bei denen man immer wieder 'Kurze' zu sich nimmt. Das Wegbier in der Hand sollte aber keinesfalls weggelassen werden. Die Tradition ist vor allem in der kalten Jahreszeit - zu Kohlzeit - beliebt. Nachdem die Gruppe mit reichlich Alkohol im Bauch eine gewisse Strecke hinter sich gebracht hat, kehrt sie in ein Restaurant (oder bei jemandem Zuhause, wenn man jemanden findet, der eine Meute betrunkener Menschen aufnehmen möchte) ein. Dort gibt es dann Grünkohl mit Pinkel zu essen. Je nach Arrangement, sind im Preis auch Getränke enthalten. Da die Tour immer schon relativ früh beginnt (Nachmittags), sind die Beteiligten in der Regel auch früh wieder im Bett - somit geht der nächste Tag wegen Übermüdung nicht flöten.
Wir haben also um halb sieben angefangen und sind mit allemann durch die Nordstadt bis zu den Herrenhäuser Gärten und wieder zurück gelaufen. Dabei haben wir Eierlaufen, Flunky-Ball, Kettenlaufen, Nudelsteckspiel und eine Variante von Wasser, Feuer, Luft gespielt. Bei Maria und Caro (meine alte Wohnung) gab es köstliche Käse-Lauch-Suppe. Bis Mitternacht war es dann nicht mehr lang und alle haben sich vor dem Haus versammelt als die Uhr zwölf schlug. Kurz nachdem sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht hatten, haben wir bemerkt, dass niemand einen Schlüssel mit nach unten genommen hatte und so mussten wir - nur wenige Minuten im neuen Jahr - ein Verbrechen begehen und die Wohnungstür aufbrechen (es ist kein Schaden entstanden - schließlich waren erfahrene Menschen auf der Party (ein etwas beunruhigender Gedanke ist es dennoch)).
Noch vor ein Uhr ist ein großer Teil der Gemeinschaft die Fahrt Richtung Heimat angetreten. Nur noch die Übernachtungsgäste haben noch bis drei Uhr gequatscht und die restlichen Baguettes mit Kräuterbutter verköstigt.
Am nächsten Tag sind Maria, Caro und ich die gleiche Strecke noch einmal gelaufen, da das Wetter unglaublich toll war und -wie schon oben beschrieben- wir nicht sonderlich übermüdet waren. Auf dem Weg haben wir noch das ein oder andere Überbleibsel unserer nächtlichen Aktion gefunden... ganz nach dem Motto: Wir waren hier!
Sooo... das war also mein Jahreswechsel und bisher kann ich mich nicht über das neue Jahr beschweren. Es ist genauso stressig (wenn nicht noch stressiger) in der Uni, wie vorher und das ist auch richtig so. Morgen gehe ich zu einem Probetraining von den Enscheder Eastside Rock'n'Rollers. Also zum Roller Derby! Ein wenig Angst habe ich schon, schließlich ist das ein Kontaktsport und das ist ja nicht ganz ungefährlich. Aber wir werden erst mal erleben, wie es ist auf Rollschuhen zu stehen und wie man richtig fällt ohne sich zu verletzen. Das Training findet wohl auf englisch statt, da die Trainerin Amerikanerin ist. Ich werde bestimmt morgen oder übermorgen von diesem überaus speziellen Abend berichten.
Bis dann,
Labels:
Anna,
Christine,
Eastside RocknRollers,
Hannover,
Henna,
Herrenhäuser Gärten,
Kohltour,
Lars,
Marco,
Maria,
Markus,
Nina,
Norden,
Roller Derby,
Silvester,
Training,
Ulrike
Montag, 10. November 2014
Fabis Abenteuer in Holland
Ich erlebe gerade
meinen ersten “Internetausfall” in den Niederlanden. Schon irgendwie komisch so
ganz abgeschottet zu sein. Wie sehr man sich doch ans Internet gewöhnt hat und
es vermisst, wenn es einmal nicht zur Verfügung steht. Da will man eben mal ein
Wort nachschlagen und schon ist man aufgeschmissen – ein Wörterbuch habe ich
nämlich nur in Niederländisch-Deutsch, Deutsch-Niederländisch. Na aber zum
Glück habe ich ja noch so eine tolle Übersetzungs-App, die gar kein Internet braucht.
Na aber ist ja jetzt auch egal. Ich wollte euch eigentlich von meiner Woche mit
meinem Schatz erzählen. Denn Fabi ist letzten Montag angekommen und ich habe
versucht, die schönen Seiten Enschedes zu zeigen (nicht, dass es schlechte
geben würde). Die Schwierigkeit war nun nur, dass ich ja am Donnerstag noch
meinen Theorieteil der Premasterarbeit abgeben musste und ich dafür noch was
tun musste. Das traf sich aber ganz gut, denn Fabi wollte auch schon mal was
für seine nächste Prüfung lesen. Montag haben wir also einen ruhigen Abend
Zuhause genossen. Dienstagvormittag haben wir zum Arbeiten genutzt und sind
nachmittags nach Rheine zu Anna und Philipp gefahren. Mit denen sind wir lecker Chinesisch essen
gegangen und auf dem Rückweg haben wir das Bringdienstauto von McDonald’s gesehen.
Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Sowas gibt’s wirklich! Wieder daheim bei
Hazel und ihren Menschen haben dann echt noch bis 3 Uhr gequatscht. Ich war
todmüde, als wir um 4 ins Bett gekommen sind.
Mittwoch hat Fabi mein Fahrrad repariert und
sind dann in die Stadt gefahren. Alex war so nett und hat Fabi sein Fahrrad
geborgt. In der Innenstadt haben wir ein paar Besorgungen gemacht und uns
umgeschaut. Donnerstag sind wir in dem Park gegenüber von meinem Haus spazieren
gegangen. Wir konnten den Sonnenuntergang durch die bunt gefärbten Bäume sehen.
Das war sehr schön. Kurz vor Mitternacht bin ich dann auch mit meiner Arbeit
fertig geworden und wir konnten uns mit Käseüberbackenen Nachos und ein paar
schönen Filmen belohnen. Freitag sind wir zum Campus gefahren, wo ich meine
Arbeit noch ausgedruckt meinem Professor geben musste. Anschließend haben wir
die Uni zu Fuß erkundet.
Samstag stand dann ein weiterer Wandertag auf dem
Programm. Dieses Mal hat sich Fabi ein paar Parks in der Umgebung rausgesucht. Abends haben wir Hamburger gemacht. Leider war das doch nicht so ein tolles Erlebnis, wie gedacht. Denn die Rindfleisch Pattys, die man hier in Holland kaufen kann, schmecken eher wie Frikadellen und sind nicht so knusprig, frisch und "Rindfleischlastig", wie wir es aus Deutschland gewohnt sind. Und wenn selbst Fabi einen Burger stehen lässt, soll das wohl was heißen. Schön anzusehen, waren sie aber allemal :-)
Sonntag hat mich
Marloes zu ihrem Roller Derby Spiel eingeladen. Das ist eine echt coole
Sportart und ganz schön rabiat – Fabi meinte, dass das doch was für mich wäre…
ich bin da nicht so überzeugt von. Na auf jeden Fall geht es um Frauen auf
Rollschuhe und sehr viel Körperkontakt. Mir tat schon ab und zu das bloße
Hinschauen weh, aber ich will auf jeden Fall noch mal zu einem Spiel gehen. Es
ist echt spannend und aufreibend. Natürlich hat das Team aus Enschede haushoch
gewonnen und somit war das noch ein krönender Abschluss für Fabis Woche in
Holland. Da die Bahn aber mal wieder ihre Arbeit nicht ausführte (oder eher zum
Glück für mich) musste Fabi noch eine weitere Nacht bei mir bleiben und so habe
ich ihn heute Morgen vor meiner ersten Vorlesung zum Bahnhof nach Bad Bentheim
gebracht, von wo aus er den IC nach Hannover genommen hat. So schnell ging auch
wieder eine Woche vorbei und nun geht es auch schon weiter mit dem Unistress
des neuen Quartals… aber dazu morgen mehr!
Bis morgen,
Abonnieren
Posts (Atom)




























