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Dienstag, 13. Januar 2015

Nachtrag zu Silvester 2014


Hallo meine Lieben,

wie versprochen gibt es noch einen kleinen Nachtrag zu meinem Jahreswechsel. Ich bin an Silvester erst nach Hannover gefahren und die Straßen waren so gut wie leer. Wir haben dieses Jahr eine Art Kohltour veranstaltet. Wer aus dem Norden kommt, kennt das - wer nicht, hier eine kleine Zusammenfassung: 


Eine Gruppe gut gelaunter Menschen macht sich mit einem Bollerwagen voller flüssigen Leckereien auf eine kleine Wanderung. Beim Spazieren werden Spiele gespielt, bei denen man immer wieder 'Kurze' zu sich nimmt. Das Wegbier in der Hand sollte aber keinesfalls weggelassen werden. Die Tradition ist vor allem in der kalten Jahreszeit - zu Kohlzeit - beliebt. Nachdem die Gruppe mit reichlich Alkohol im Bauch eine gewisse Strecke hinter sich gebracht hat, kehrt sie in ein Restaurant (oder bei jemandem Zuhause, wenn man jemanden findet, der eine Meute betrunkener Menschen aufnehmen möchte) ein. Dort gibt es dann Grünkohl mit Pinkel zu essen. Je nach Arrangement, sind im Preis auch Getränke enthalten. Da die Tour immer schon relativ früh beginnt (Nachmittags), sind die Beteiligten in der Regel auch früh wieder im Bett - somit geht der nächste Tag wegen Übermüdung nicht flöten.


Wir haben also um halb sieben angefangen und sind mit allemann durch die Nordstadt bis zu den Herrenhäuser Gärten und wieder zurück gelaufen. Dabei haben wir Eierlaufen, Flunky-Ball, Kettenlaufen, Nudelsteckspiel und eine Variante von Wasser, Feuer, Luft gespielt. Bei Maria und Caro (meine alte Wohnung) gab es köstliche Käse-Lauch-Suppe. Bis Mitternacht war es dann nicht mehr lang und alle haben sich vor dem Haus versammelt als die Uhr zwölf schlug. Kurz nachdem sich alle ein frohes neues Jahr gewünscht hatten, haben wir bemerkt, dass niemand einen Schlüssel mit nach unten genommen hatte und so mussten wir - nur wenige Minuten im neuen Jahr - ein Verbrechen begehen und die Wohnungstür aufbrechen (es ist kein Schaden entstanden - schließlich waren erfahrene Menschen auf der Party (ein etwas beunruhigender Gedanke ist es dennoch)).


Noch vor ein Uhr ist ein großer Teil der Gemeinschaft die Fahrt Richtung Heimat angetreten. Nur noch die Übernachtungsgäste haben noch bis drei Uhr gequatscht und die restlichen Baguettes mit Kräuterbutter verköstigt. 

Am nächsten Tag sind Maria, Caro und ich die gleiche Strecke noch einmal gelaufen, da das Wetter unglaublich toll war und -wie schon oben beschrieben- wir nicht sonderlich übermüdet waren. Auf dem Weg haben wir noch das ein oder andere Überbleibsel unserer nächtlichen Aktion gefunden... ganz nach dem Motto: Wir waren hier!


Sooo... das war also mein Jahreswechsel und bisher kann ich mich nicht über das neue Jahr beschweren. Es ist genauso stressig (wenn nicht noch stressiger) in der Uni, wie vorher und das ist auch richtig so. Morgen gehe ich zu einem Probetraining von den Enscheder Eastside Rock'n'Rollers. Also zum Roller Derby! Ein wenig Angst habe ich schon, schließlich ist das ein Kontaktsport und das ist ja nicht ganz ungefährlich. Aber wir werden erst mal erleben, wie es ist auf Rollschuhen zu stehen und wie man richtig fällt ohne sich zu verletzen. Das Training findet wohl auf englisch statt, da die Trainerin Amerikanerin ist. Ich werde bestimmt morgen oder übermorgen von diesem überaus speziellen Abend berichten.

Bis dann,

Dienstag, 6. Januar 2015

Das neue Jahr hat begonnen


Hallo meine Lieben,

ich hoffe, ihr seid alle gut ins Jahr 2015 gerutscht! Es wird noch einen extra Beitrag zu meinem Silvesterfest geben. Ich sitze nur gerade in der Uni und habe meine Festplatte mit den Bildern von dem Abend nicht bei mir. Also müsst ihr euch jetzt erst mal mit meinen Erzählungen von den ersten Tagen im neuen Jahr zufrieden geben.


Ich war für Silvester ja nach Hannover gefahren. Deswegen haben wir die Gelegenheit genutzt und unser altes FH-Team zusammen gebracht - Das heißt Laura, Anna, Maria und ich. Anna musste leider noch arbeiten, aber Laura, Maria und ich haben unsere Reunion schon im Winter-Zoo auf der Eisfläche angefangen zu feiern. Nach dem wir uns mit Kakao mit Schuss und Glühwein genug Mut angetrunken hatten, sind wir (fast) ohne Furcht aufs Eis gegangen. Die ersten Schritte waren wie gewöhnlich sehr wackelig und immer nah an dem sicheren Geländer entlang gegangen. Mit jeder Runde wurden wir besser - natürlich gab es reichlich "fast-Hinfaller" und leider auch einen richtigen Klatscher aufs Eis - ohne Verletzte! Anschließend haben wir Anna getroffen. Gemeinsam haben wir dann Pizza gemacht und bis Mitternacht gequatscht. Das war mal wieder richtig schön! 

In der Nacht bin ich noch zu Fabi gefahren, denn der ist auch wieder zurück aus Berlin gewesen. An dem Samstag bin ich zum Friseur gegangen. Eigentlich wollte ich mir nur die Spitzen schneiden lassen, da ich gerade wieder in der "lange Haare"-Phase bin. Aber die Dame nahm es etwas zu gut mit mir und schnippelte immer mehr ab. Hier noch ein bisschen, da noch ein Stückchen. Nun ja, und nu habe ich wieder Haare, die mir knapp bis unter die Schultern gehen. Es sieht frisch und gut aus, aber doch anders als ich erwartet hatte. Zum Glück wachsen Haare ja wieder und ich muss nicht todtraurig sein :-)


Abends bin ich zu Lauras Geburtstag gegangen. Sie hat eine Pita-Party veranstaltet. Jeder konnte sich also sein Abendbrot selbst zusammenstellen. Leider kannte ich außer Laura keinen und Maria kam erst gegen 10 Uhr nach. Wir haben Tabu und Activity gespielt - zum Glück! Denn sowas spiele ich ja sehr gerne und es lässt sich ja nicht immer eine gute Spielgruppe finden. Sonntag musste ich auch schon wieder nach Enschede fahren. Abends sind Fabi und ich noch zu Maria gefahren und haben uns mit Markus und Ulla getroffen. Zum Abschied gab es Chinesisch, Döner und Pommes - UND M&M's gefüllt mit Erdnussbutter. Dass Markus mir die solange vorenthalten hat, war ja fast unverschämt. Die sind sooooo gut und ich hatte eine kleine Nostalgie-Explosion auf der Zunge. Hach, Amerika... irgendwann komme ich dich wieder besuchen :-)



Gestern ging es dann auch direkt wieder mit der Uni los. Marloes, Ellen, Mery und ich hatten uns für das Neujahrsfrühstück angemeldet. Leider war Anna krank. Das Essen war ganz lecker und es gab viel Kuchen! Nach ein paar Reden und einem Comedy-Akt (beides in Niederländisch) gab es noch kostenloses Pullis mit dem Uni-Logo drauf. Leider waren schon alle vergriffen, als wir an der Reihe waren, aber am 29. Januar gibt es noch mal eine Ausgabe. Da muss ich unbedingt dran denken - Gratis ist ja so etwas wie ein Zauberwort in Studenten Ohren.

Marloes, Nina, ich, Ellen und Mery

Sooo, ich mach dann mal mit Statistik weiter. Und achja - HAPPY BIRTHDAY MAMA. Die beste Mama der Welt hat nämlich heute Geburtstag! Ich wünsche dir einen wundervollen Tag mit Papa und Valentin. Macht einen schönen Ausflug und lasst es euch in einem netten Restaurant schmecken!

Bis dann,

Dienstag, 9. Dezember 2014

1500 Kilometer auf der Autobahn


Hallöchen,

ich habe ein tolles Wochenende hinter mir. Freitag bin ich mit dem Flixbus von Enschede nach Hannover gefahren, wo mich Fabi am Bahnhof begrüßt hat und mich zu Maria begleitet hat. Dort haben uns dann Ulla und Markus eingesammelt und zu viert haben wir uns auf den Weg nach Gera gemacht. Dort kommt Markus nämlich her und es wurde langsam echt Zeit, dass wir uns seine Heimat angucken. Wir sind zwar ziemlich spät angekommen, aber nach einem Teller selbstgemachten Kürbissuppe sind wir noch ins Winterdorf gegangen. Dort haben wir drei verschiedene Glühweine probiert - den Traditionellen, Apfelglühwein und weißen Glühwein. Natürlich alle mit einem Schuss Amaretto! Anschließend sind wir noch für einen Sambuca bei "Murphy's" vorbei gegangen. Sambuca für einen Euro! Das gibt's nur im Osten :-P


Am nächsten Morgen gab es ein tolles Frühstück und sogar der Nikolaus hat uns dort gefunden! Anschließend haben wir uns auf den Weg nach Dresden gemacht. Und das war wirklich sehenswert. Natürlich war es an einem Samstag total überfüllt, sogar so sehr, dass wir zwischenzeitlich in der Menge stecken geblieben sind. Es ging weder vorwärts noch rückwärts. Der Weihnachtsmarkt war riesig und hat sich über die ganze Stadt erstreckt. Überall hat es wunderbar nach gebrannten Mandeln und Glühwein geduftet. Die Häuser waren alle super schön. Da merkt man erst, wie neu doch Hannover ist. Einfach unglaublich wie viel doch noch aus den vergangenen Jahrhunderten erhalten geblieben ist. Natürlich wurde viel zerstört, aber was noch da ist, ist echt schön. Eigentlich wollte ich an diesem Tag eine Thüringer in Thüringen essen, aber mich hat das Knoblauchbrot mit Käse und Tomaten irgendwie mehr angelächelt. Und somit muss ich diesen Punkt auf meiner Liste noch ein anderes Mal abhacken.


Abends sind wir nach Kahla gefahren. Das ist ein kleiner Ort circa 50 Kilometer von Gera. Dort hat die Band Biba und die Butzemänner gespielt und Wenke Weber, Moderatorin der Morningshow bei Antenne Niedersachsen hat aufgelegt. Markus kennt die natürlich, weswegen wir auch auf der Gästeliste standen. Das war übrigens mein erstes Mal, dass ich irgendwo auf der "VIP"-Liste stand. Die Band hat richtig gute Stimmung gemacht und ein tolles Repertoire an Liedern gehabt. Für jeden war da was dabei. In den Pausen hat Wenke den DJ gegeben und als ich mir "All about that bass" gewünscht habe, lief es auch prompt als nächstes Lied. So gefällt mir das :-) 


Sonntag haben wir uns noch kurz den Weihnachtsmarkt in Gera angeschaut, bevor wir dann nach Leipzig gefahren sind. Das ist auch eine hübsche Stadt. Die alten Gebäude waren alle einfach riesig. Unglaublich wie die das alles früher gebaut haben. Leipzig ist auf jeden Fall noch mal eine Reise wert! Der Weihnachtsmarkt war auch sehr schön, obwohl mir der in Dresden doch noch etwas besser gefallen hat. Hier habe ich dann aber auch endlich meine ersehnte Thüringer bekommen - zwar nicht in Thüringen, aber immerhin näher dran, als jemals bevor. Gegen späten Nachmittag sind wir wieder nach Hannover gefahren, wo wir pünktlich zum hannoveraner Tatort angekommen sind. Maria, Ulla und Markus haben mich bei Fabi rausgeschmissen und sind dann zu sich gefahren. Es war wirklich ein tolles Wochenende mit ihnen. Schade, dass Nina und Anna nicht mitkommen konnten. Aber spätestens zu Silvester sehe ich sie ja alle wieder! 


Heute Mittag musste ich mich dann auch von Fabi verabschieden. Ihn sehe ich erst im neuen Jahr wieder, was mich schon traurig stimmt. So ein Neujahrskuss lasse ich mir nur sehr ungern entgehen. Nach einer angenehm ruhigen Busfahrt bin ich nun wieder in Enschede angekommen und die Realität hat mich schon längst wieder eingeholt. Meine Gedanken kreisen schon wieder um meine To-Do-Liste für meinen morgigen Tag in der Bibliothek und Hausaufgaben für diverse Kurse haben sich natürlich auch angehäuft. Eine schöne Woche wünsche ich euch!

Bis dann,

Dienstag, 2. Dezember 2014

Adventswochenende in Hannover


Hallo meine Lieben,

das vergangene Wochenende war ich in Hannover. Freitag Nachmittag bin ich ganz fix nach Deutschland gefahren, damit ich abends mit Fabi zu dem Icehockey-Spiel der Hannover Indians gehen konnte. Es war zwar richtig, richtig, richtig kalt und ich konnte meine Beine knieabwärts nicht mehr spüren und doch war es super toll! Die Stimmung ist einfach genial und die Indians haben natürlich gewonnen, was den Abend dann perfekt gemacht hat. Ein bisschen habe ich mich wieder wie im Tivoli in Aachen gefühlt - Trommeln, Gesänge, Klatschen, einfach ein Team anfeuern und hinter dem Spielern stehen und mitfiebern. Das neue (und von Mama selbstgestrickte) Stirnband hat seinen ersten Härtetest erfolgreich bestanden. Nach dem Spiel sind Fabi und ich noch zum Kröpcke gefahren und haben dort mit Nina und ihrer Freundin in der großen Pyramide einen Glühwein mit Amaretto getrunken - super lecker und echt deutsch ;-) Wieder Zuhause haben Fabi und ich noch einen Liter Glühwein gekillt und Markus im Radio zugehört. Es ist schon so lange her, dass ich ihn im Radio gehört habe. Das war immer so eine schöne Routine am Morgen.... nun kann ich froh sein, wenn ich verstehe, dass es gerade um Staus geht.


Samstag Morgen habe ich für Maria einen schwarz-weißen Browniekuchen gebacken. In Holland sind ja Schokoladenbuchstaben zu Weihnachten der Hit, deswegen gab es als Deko für den Kuchen noch ein M aus weißer Schokolade. Abends sind wir dann zu Marias Geburtstagsparty gefahren. Diesjähriges Motto: "Trage etwas weißes oder neonfarbenes". Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen wieder voll und ganz dem Motto gerecht zu werden - denn wirklich: ich habe geleuchtet wie ein Glühwürmchen mit meiner pinken Strumpfhose, giftgrünen Stulpen an Beinen und Armen, meinen weißen Socken und meinem weißen Tshirt. Dazu gab es noch eingeflechtete Leuchtwolle im Haar und Farbe ins Gesicht. Maria hat sich bei der Deko mal wieder selbst übertroffen (auch wenn sie selbst nie zufrieden damit ist). Das Wohnzimmer leuchtete aus jeder Ecke und die traumhafte Kräuterbutter nach Marias Spezialrezept war mal wieder zum Dahinschmelzen. Es war so schön wieder alle zu sehen. Vor allem Anna und Laura! Die beiden habe ich ja schon gefühlt eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen. Und es gab viel zu erzählen und doch zu wenig Zeit dafür. So eine Party mit Musik zum laut Mitgrölen, leckerem Alkohol und Essen und natürlich den besten Menschen auf dem Planeten habe ich wirklich wieder gebraucht. Ich habe so viel gesungen, dass mir am nächsten Morgen der Hals weh tat. Fabi und ich haben so gegen vier die Heimreise angetreten und durften leider nur knapp vier Stunden schlafen. Denn Lotte hatte gestern zu ihrem Geburtstag zum Frühstück eingeladen. Im Café "Goldfisch" in der Südstadt gab es leckere Pfannkuchen, frische Brötchen und schokoladiges Müsli. Das war auch wieder schön. Lotte sehe ich ja höchstens zwei Mal im Jahr und da ist es schön bei solchen Gelegenheiten mal wieder zu reden und zu hören wie es ihr so geht. Gegen eins haben wir uns aber auch wieder auf den Weg gemacht. Vor meiner Autofahrt wollte ich noch ein wenig Schlaf nachholen und das taten wir dann auch. Zum Abendbrot hat mich Fabi zu einem leckeren türkischen Restaurant eingeladen. Kateressen á la Dönerteller mit Zaziki und Pommes - ein Traum! Und leider war es dann auch schon Zeit sich wieder zu verabschieden. So ein Wochenende geht einfach viel zu schnell vorbei... da sollte mal jemand was dran machen... das geht doch so nicht!

Nun hat ja die Adventszeit angefangen und diese wird ganz besonders! Fabi und ich haben uns gegenseitig Adventskalender gemacht und für meinen Geschmack, hat er viel zu viel Spaß beim Basteln gehabt... ich bin mal gespannt und bin auf die ein oder andere Überraschung gefasst. Eine Sache habe ich schon herausgefunden: Jeden Tag bekomme ich einen weiteren Zettel mit einem Teil einer Weihnachtsgeschichte, die er sich selbst ausgedacht hat. Ob die Geschichte wohl ein Happy End hat? Ich werde berichten! Für meine Eltern habe ich auch einen Kalender gemacht. Sie dürfen aber immer nur abwechselnd ein Türchen aufmachen und für Valentin ist natürlich auch was dabei. Von meine Eltern habe ich einen Beauty-Adventskalender bekommen. Heute war schon mal schöner Lidschatten drin. Ich bin gespannt auf die nächsten Türchen, die ich morgen öffnen darf!


So, jetzt geht es ab in die Heija!

Bis dann,

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Date mit Hannover



Einen wunderschönen guten Abend euch allen,

ich komme gerade von meinem Date... meinem Skype-Date. Nach 1 1/2 Monaten haben wir es doch tatsächlich mal geschafft zu skypen. Leider waren nicht alle meine Freunde aus Hannover dabei, aber Nina, Ulla und Maria haben doch die Zeit gefunden, um mit mir bei einem Glas Wein oder einer Flasche Bier ein bisschen zu quatschen. Es ist schon wieder ein paar Wochen her seit dem sie hier waren und in der Zwischenzeit ist wie immer viel passiert und ich kann zwar durch diesen Blog viel von meinem Leben erzählen, aber um auch mit dem Leben meiner Liebsten mithalten zu können, muss man dann doch ab und zu Face-to-face-kommunizieren. Es war auf jeden Fall mal wieder sehr schön und fast so wie immer... außer, dass ich als kleines Bildchen eines Handybildschirmes nur mit einem begrenzten Stimmenvolumen ausgestattet bin und mich nicht immer ganz so in die Konversation einbringen kann wie gewohnt... aber damit kann ich leben, so lange ich diese gewohnten und liebgewonnenen Gesichter sehen kann. Ich hoffe also, dass ich doch das ein oder andere Mal zu euch stoßen kann und wenn es nur in Form von einem Ebenbild meinerseits auf einem 4-Zoll Bildschirm ist. Ach und übrigens.... so macht Wein trinken viel mehr Spaß, als alleine beim Abendessen ;-) die drei Gläser reichen mir heute völlig, um gut einschlafen zu können.

Zurück zum Studentenleben: Mir ist diese Woche aufgefallen - bei meinem täglichen Besuch in der Bibliothek - dass man hier "lernen" und "studieren" doch etwas ernster nimmt, als dass ich es von Hannover gewohnt bin. Denn hier hat die Bibliothek kurz vor der Prüfungsphase (ja, es ist schon so weit) mal eben so bis Mitternacht auf. Bis Mitternacht!!!! Und wer nicht genug vom Büffeln bekommt, darf auch samstags und sonntags vorbei schauen. Nun gut, mein Lernzyklus diese Tage beschränkt sich auf 11 - 18 Uhr, aber ich habe schon bemerkt, dass mein Stammplatz neuerdings besetzt ist und dass es generell voller in der Bibliothek geworden ist. Die Holländer sind echt ein Völkchen.... hier gehört lernen zum guten Ton und das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass es hier keine Semester gibt, sondern Quartale - sprich, man muss eigentlich immer am Ball bleiben und kann nicht wie in Deutschland die ersten drei Monate des Semesters auf der faulen Haut liegen. Aber das hat natürlich auch was Gutes, schließlich studieren wir hier nicht zum Spaß, sondern um etwas für die Zukunft zu lernen und in der Regel interessiert es einen ja auch was man da in den Büchern liest.

Nun gut, genug jetzt über die böse Prüfungsphase. Ich gucke mir noch mal die holländischen Vokabeln an und freue mich auf meinen morgigen Besuch der Enscheder Kirmes mit Julien und Anna. 

Bis die Tage also,

Montag, 13. Oktober 2014

Wiedersehen mit Fabi

Mit Jive den Sonnenuntergang am Maschsee genießen

Hallo meine Lieben,

und schon wieder ist eine Woche rum. Die Zeit rast aber auch. In genau zwei Wochen schreibe ich meine erste Klausur - in Communication Science. Dafür müssen wir 36 Kommunikationstheorien auswendig lernen. Zum Glück haben Anna und ich schon fast alle zusammengefasst und wir müssen sie "nur" noch lernen. Eine Woche später haben wir dann die Klausur in Research Methodology, wo es um Forschungsdesigns und wissenschaftliches Arbeiten geht. Etwas verwirrend ist es schon, dass wir momentan schon Vorlesungen zu Themen haben, die wir erst im nächsten Quartal brauchen bzw. die erst nächstes Quartal abgefragt werden. So muss man jetzt am Ball bleiben, da es jetzt relevantes Wissen gibt, dass wir brauchen, um den Stoff im nächsten Kurs zu folgen - andererseits würde man die Zeit doch lieber nutzen, um sich auf die Klausur in diesem Quartal vorzubereiten. Alles nicht so einfach. Dazu kommen dann noch eine Aufgabe, die wir mit SPSS lösen müssen (wahrscheinlich müssen wir da verschiedene Daten analysieren, Werte herausfinden und dementsprechende Diagramme abbilden) und der erste Teil unserer Premasterarbeit muss auch fertig sein. Bis Sonntag muss ich schon mindestens 50% von der Premasterarbeit fertig haben, damit ich sie mit meinem Dozenten durchsprechen kann. Und ich habe gerade mal knapp 250 Wörter geschrieben und unsere Gruppe ist sich immer noch nicht ganz einig was die Variablen angeht.... Aber Kopf hoch... bald ist ja Weihnachten ;-)


Natürlich habe ich nicht nur Fächer, in denen wir so tolle und vielsagende Folien, wie oben zu sehen, haben, sondern in Communication Science zeigt uns unser Professor immer gerne Videos und eins wollte ich euch nicht vorenthalten. Es geht in der Kommunikationstheorie "Groupthink" um das Verhalten von Menschen in einer Gruppe. In dem Video wird gezeigt, wie eine Gruppe das Verhalten des einzelnen beeinflussen kann - einfach sehr witzig :-)


Aber nun zu meinem Wochenende: Am Freitag habe ich noch jemanden mit nach Hannover genommen. Da ich ja mit dem Auto fahre und das ganz schön aufs Geld geht - jedes Mal ungefähr 60 Euro - lohnt es sich schon, wenn ich eine Mitfahrgelegenheit anbiete. Für einen Freitagnachmittag sind wir relativ gut durch gekommen und als ich bei Fabi ankam, ließ der Geruch von frisch gebackener Pizza mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Natürlich haben wir auch einen Großeinkauf gemacht - denn wann hat Fabi noch mal ein Auto zur Verfügung und kann seinen Getränkevorrat auffüllen. Da ist mir dann übrigens auch aufgefallen, dass meine Entdeckung, die ich im letzten Beitrag beschrieben habe, gar keine Neuheit ist. Denn diesen Brotaufstrich gibt es auch in Deutschland - zumindest bei Edeka! 


Den Abend haben wir dann auch nicht mehr viel gemacht. Wir haben uns so lange nicht gesehen gehabt, dass es einfach schön war gemeinsam auf der Couch zu liegen und den anderen neben sich zu spüren. Samstag früh bin ich zum Einwohnermeldeamt in Hannover gefahren, weil ich mich noch ummelden musste. Schließlich habe ich ja nun meinen Hauptwohnsitz wieder bei meinen Eltern. Der (nicht ganz so) nette Herr im Amt hat mir dann leider erklärt, dass man seinen Hauptwohnsitz nicht abmelden kann und das ich zum Ummelden doch bitte nach Langerwehe fahren soll. Na super, jetzt darf ich noch mal 60 Euro für Sprit ausgeben, obwohl ich als Studentin wohl doch besseres mit dem Geld anstellen könnte. Na gut... nach dem tollen Erlebnis am Morgen bin ich wieder zurück zu Fabi in die Wohnung und habe mich meinen Statistikbüchern gewidmet. Abends sind wir dann zum Maschsee gelaufen und haben ganz klassisch eine Flasche Sekt am Ufer getrunken und den Sonnenuntergang beobachtet. Hach.... das brauchte ich mal wieder - Romantik lässt sich schlecht alleine herstellen. Anschließend haben wir uns mit Robert, Fabis Freund aus Berlin, und seiner Freundin getroffen. Mit ihnen sind wir durch ein paar Bars getingelt - ach übrigens Maria, das wollte ich speziell dir noch an dem Abend schreiben, aber ich habe ja kein Internet in Deutschland und irgendwie kommen meine SMS nicht bei dir an: Wir waren im Jack's und ich habe dir zu Ehren und um alte Zeiten willen, einen Butterscotch bestellt und er war köstlich :-)


Gestern ging es dann auch schon wieder zurück in meine neue Heimat. Aber nicht ohne drei Packungen meiner Lieblingssalami, meiner Bärchenwurst und einem großen Pott Zaziki. Das habe ich übrigens heute direkt aufgemacht und bei einem Glas Wein genossen - eine super Belohnung nach einem langen Tag in der Uni.


Jetzt lege ich mich in mein Bettchen und gucke mir Gossip Girl an - ja, ich weiß ich bin ganz schön spät dran damit anzufangen, aber irgendwann musste es ja sein. Sex and the City steht auch schon auf meiner Liste. Ich muss ja auch mal mitreden können ;-) Vor dem Schlafengehen werde ich noch eine Runde niederländische Vokabeln lernen und mich dann von den Geräuschen der Kirmes, die gerade in Enschede stattfindet, in den Schlaf wiegen lassen.

Bis dann,


Dienstag, 30. September 2014

Mein Geburtstagswochenende

Meine Geschenke
 Hallöchen,

mein Geburtstagswochenende ist vorbei und ich habe nun Zeit euch davon zu erzählen. Freitag sind Maria, Nina, Ulla und Markus extra aus Hannover angreist, damit ich an meinem Geburtstag nicht alleine sein muss. Freitagabend haben wir ein bisschen Wein getrunken und viel gequatscht. Außerdem haben wir uns endlich die Videos von Dänemark und Karneval angeschaut - einfach zum Schreien! Samstag sind wir in die Stadt gefahren, wo wir ein bisschen shoppen waren und uns das süße Städtchen Enschede angeschaut haben. Gegessen haben wir bei "Los Panchos" - da gibt es total leckere Tacos! Da werde ich auf jeden Fall noch mal hin gehen. Essen gehen in Holland ist zwar nicht ganz günstig, aber das macht es dann umso besonders. Abends haben wir erst in meinem Zimmer Beerpong auf einem Bügelbrett gespielt, bevor wir in die Stadt zum Feiern gegangen sind. Die Holländer hören leider sehr viel Techno und House Musik... darauf stehe ich leider gar nicht so. Ich liebe es bei den Songs mitzusingen - da bekomme ich dann richtig gute Laune! Wir sind in verschiedenen Clubs gewesen, bis wir einen gefunden hatten, der tanzbare Musik spielte. Es lief sogar "Verdammt ich lieb' dich" wo wir dann natürlich total überrascht waren.


Sonntag habe ich meinen Freunden den Campus gezeigt - zu Fuß hat das natürlich etwas länger gedauert, aber ich denke es war den Marsch wert. Leider waren einige Gebäude geschlossen und deswegen müssen meine Hannoveraner wohl noch mal her kommen :-) Nach der Führung sind wir gegenüber vom Stadion des FC Twente beim Griechen essen gegangen. Dann mussten Ulla und Markus auch schon nach Hause fahren, da die Arbeit rief. Maria und Nina sind zum Glück noch bis Montag geblieben.


Sonntagabend haben wir uns mit Daniel in einem Irish Pub am Oude Markt getroffen. Wir kennen ihn vom ISSS in Polen und er hat sich sehr darüber gefreut die Mädels wieder zu sehen. Gegen 22 Uhr sind wir aber wieder zurück in meine WG gefahren. Wir haben uns unsere Schlafanzüge angezogen und haben eine Folge "Goede tijden, slechte tijden" geschaut. Um Mitternacht haben Nina und Maria für mich gesungen und ich durfte mir etwas wünschen - nicht zu vergessen: es gab Schokokuchen! (auf den hatte sich Nina glaube ich schon den ganzen Tag gefreut) Bei einem Glas Sekt haben wir noch die holländische Show "Un-Dateables" geguckt, bevor wir dann erschöpft ins Bett gefallen sind.


 Gestern sind Maria und Nina nach dem Frühstück nach Hause gefahren und ich habe mein Zimmer wieder auf Vordermann gebracht - drei Tage, vier Frauen mit langen Haaren und ein schwarzer Teppich: keine gute Kombination! Abends sind meine holländischen Freunde und Anna vorbei gekommen. Ich habe Chilli Con Carne gekocht und wir haben einen netten ruhigen Abend verbracht.




Natürlich gab es auch Geschenke! Oben seht ihr ja schon die ganze Pracht. Von Mama und Papa ist auch ein großes Paket angekommen und im Laufe der Woche werde ich wohl noch mit einem Geschenk von Fabi rechnen dürfen. Ich kann mich also echt glücklich schätzen! Vielen tausend Dank also an meine lieben Freunde, die extra her gekommen sind - ob nun aus Hannover, Rheine, Enschede oder anderen Teilen der Niederlanden. Und ein genauso großes Dankeschön geht an alle, die gestern an mich gedacht haben! Ich bin so glücklich so viele tolle Menschen um mich zu haben!!

Bis die Tage,


 

Freitag, 26. September 2014

Meine offizielle Bachelor-Abschlussfeier


Hallo meine Lieben,

Montag bin ich nach Hannover zu meiner Abschlussfeier gefahren. Ich hatte meine Urkunde zwar schon, aber ich lasse es mir ja nicht nehmen meine Freunde wiederzusehen. Die Feier an sich war ganz nett, aber nicht wirklich spannend und es hätte sich nicht gelohnt meine Eltern oder Fabi mit hin zu nehmen. Da war meine Abifeier schon aufregender. Na ja, zwei aus unserem Jahrgang haben jeweils eine Rede gehalten - sehr witzig und gut zusammengefasst, wie wir die letzten drei Jahre zusammen verbracht haben. Zusätzlich war noch ein Gastredner da, den sich die Hochschule auch echt hätte sparen können. Anschließend gab es noch Suppe und ein paar Gläser Sekt. Die Professoren und die anderen Absolventen sind relativ schnell verschwunden und so sind wir mit unserer Truppe in meine alte WG eingekehrt und haben einen ruhigen Abend mit Pizza und Prosecco verbracht.


Dienstag bin ich vor meiner Abreise noch kurz im Zoo vorbei gegangen. Dort habe ich meine ehemaligen Arbeitskollegen besucht, die sich sehr über diese Überraschung gefreut haben. Es war wieder richtig schön da zu sein. Ich vermisse den Zoo und die Arbeit dort sehr. Es ist einfach die schöne Arbeitsumgebung überhaupt - Wer kann schon in seiner Pause Eisbären beobachten? :-P Ich wurde auch direkt wieder zur Arbeit verdonnert - Posieren für die Kamera ist sehr anstrengend! ;-)



Mittwoch bin ich in die Bibliothek gefahren, um Hausaufgaben zu machen (Zuhause gibt es einfach zu viele Ablenkungsmöglichkeiten). Dort war ich fünf Stunden und bin völlig fertig nach Hause gekommen. Ich glaube aber, dass meine Taktik ganz gut läuft - Tagsüber arbeiten, bis zum Abendbrot und dann ist Feierabend und ich kann den restlichen Tag genießen und für mich nutzen.


Heute Abend kommen meine liebsten Freunde aus Hannover für mein Geburtstagswochenende zu Besuch. Da freue ich mich schon sehr drauf. Morgen möchte ich ihnen das schöne Städtchen Enschede zeigen, abends gehen wir feiern und am Sonntag zeige ich ihnen den Campus. Mal sehen was wir Sonntagabend machen - vielleicht einen ruhigen DVD-Abend oder ein paar Cocktails in der Stadt trinken - es wird sich schon was ergeben.

Sooo, wenn es denn nun endlich aufhört zu regnen, werde ich in die Stadt zur Bank fahren und endlich ein Konto eröffnen. Hoffentlich klappt das alles!

Bis die Tage,

Sonntag, 31. August 2014

Mein neues Zuhause: Enschede

Meine neuen niederländischen Bekanntschaften: Ismay, Annabel, Esther und Julien

Also meine Lieben,

die Kick-In Woche ist vorbei und nun fängt das wahre Leben in Holland an. Donnerstag Abend ist Papa vorbei gekommen, um mir beim Umzug zu helfen. Abends war noch die Abschlussparty und da habe ich meinen "alten Herrn" einfach mitgenommen. Meine neuen Studienkollegen fanden ihn total lustig und nett (habe ich heute erst noch mal von jemandem gehört). Papa hat auch schön mit getanzt und natürlich auch die ein oder andere Runde Bier spendiert. Gegen halb eins sind wir dann aber auch los gegangen (zu Fuß!). Es hat geregnet, aber ich konnte zum ersten Mal meinen neuen Heimweg ausprobieren. 

Party mit Papa und den Niederländern

Freitag Morgen sind um halb 8 in Enschede gestartet, um in Osnabrück den Transporter abzuholen. Mit dem ging es nach Hannover, wo meine lieben Freunde schon gewartet haben. Innerhalb einer Stunde war mein ganzes Hab und Gut verstaut und wir konnten einen letzten "deutschen" Döner essen gehen. Nächster Halt: Ikea in Hengelo! Hier habe ich mir einen Kleiderschrank, einen Schreibtisch, ein Bett, eine Kommode und ein Regal ausgesucht. Und damit war der Transporter auch voll!! Also schnell zurück nach Enschede zu meiner neuen Wohnung. Mit der Hilfe von Alex und Nadine (zwei, meiner neuen Mitbewohner) und Daniel mit seinem Bruder (bei denen ich die letzte Woche geschlafen habe) waren wir auch relativ schnell fertig mit dem Ausladen. Meine Kräfte waren am Ende und wenn Daniel und sein Bruder nicht gekommen wären, säßen wir wahrscheinlich immer noch mit den Paketen am Anfang der ersten steilen Treppe. Der hat die Pakete (jeweils bestimmt 40 kg schwer) einfach mit einer Hand hoch getragen. Wir konnten unseren Augen nicht trauen. Einfach fantastisch! Ich bin so dankbar, hier auch schon so wundervolle und hilfsbereite Menschen kennen gelernt zu haben! Aber hier war unser Tag noch nicht vorbei, denn wir mussten den Transporter noch zurück nach Osnabrück bringen und von da aus mit unserem Auto wieder nach Enschede fahren. Gegen halb eins saßen Papa und ich in meinem Zimmer, umgeben von Umzugskartons und Möbelkisten... am Ende mit unseren Kräften und den Nerven. Zeit fürs Bett!

Abschiedsgeschenke von den BESTEN FREUNDINNEN der Welt!

Samstag ging dann mit neuem Mut ans Möbel aufbauen. Zuerst das Bett, dann den Kleiderschrank und dann war es auch schon Zeit für meinen Vater wieder nach Hause zu fahren. Alex hat mir anschließend noch mit dem Schreibtisch und der Kommode geholfen. Zur Belohnung habe ich ihn mit zum Einkaufen genommen - mit dem Auto. Vor dem Schlafengehen habe ich noch versucht so viel wie möglich auszupacken.

Erste Bauphase

Heute Morgen bin ich erholt, aber mit einem Mordsmuskelkater aufgewacht. Nach dem Frühstück ging es direkt weiter mit dem Auspacken. Ich musste außerdem noch das Regal und die Schubladen für mein Bett zusammenbauen. Nun ist eigentlich fast alles verstaut und es sieht sogar echt gemütlich aus. Ich habe sogar schon gekocht - na ja, also Spaghetti mit Tomatensoße... 

Fertig!

Morgen fängt das Semester und ich bin gespannt, wie das alles so abläuft. Das niederländische Schulsystem funktioniert ja doch ein wenig anders... hier muss man sich die Lösungen selbst erarbeiten. Na das wird schon irgendwie klappen und ich bin ja nicht alleine :-)

Bis dann,

Montag, 16. Juni 2014

Abstürzi-Party IV


Es ist nun also fast offiziell vorbei.. mein Studium... drei Jahre Hannover. Eine Zeit voller Partys, Tanzen, Alkohol, Lernen, Spaß, Erfahrungen und unvergesslichen Freunden! Den Abschluss mussten wir natürlich mit einer allerletzten Abstürzi-Party zelebrieren. Zur Feier des Tages haben wir sogar einen Raum der Hochschule benutzen dürfen. Und Herri hat uns Bier gesponsert - Super Voraussetzungen für einen glorreichen Abend.

Wenn ich noch kurz an die erste Abstürzi-Party erinnern dürfte. Diese Seite habe ich gestern in meinem Fotoalbum gefunden. Fakten und Daten zur Fete. Nach meinen Wissensstand, ist die gestrige Party aber nicht ganz so wild ausgegangen. 


Ich muss zugeben, ich bin auch sehr froh, dass ich nicht mehr zu  den Organisatoren gehöre. Die Schweinerei von damals weg zu machen, hat mir gereicht :-) Dieses Mal haben sich ein paar Journalisten breit schlagen lassen. Sie  haben sogar einen kleinen Tischtennistisch aufgebaut, ein paar Luftballons aufgehangen und Stimmungslampen platziert. Draußen wurde natürlich wieder Flunky-Ball gespielt und drinnen haben die Mädels das Tanzbein geschwungen. Für alle Fußballinteressierten wurde sogar das Spiel auf der Leinwand  übertragen.
Leider war nicht jeder da. Es wäre schön gewesen, alle noch mal beisammen zu haben. Schließlich sehen wir uns ja bald nicht mehr. Immerhin war die Stimmung trotz Schmuddelwetter gut und mit der Hilfe von ein bisschen (oder ein bisschen mehr) Alkohol habe ich mich fast wieder wie im ersten Semester gefühlt. Traditionsgemäß hatte ich meine Sambuca-Flasche dabei, mit der ich schon dem ein oder anderen den Abend versüßt habe. Einen neuen Spitznamen habe ich nun auch: Ich bin die Sambuca-Fee! Das gefällt mir :-)

Ein bisschen Presserummel hatten wir auch da... aber nicht wegen uns. Der Holland-Pavillon stand in Flammen. Die ganzen, von Natur aus neugierigen, Journalisten haben sich das natürlich nicht entgehen lassen und haben mich freudigen Augen zugeschaut. 

 
So, morgen werde ich dann wohl meine Bachelorarbeit drucken lassen und sie dann zur Uni bringen. Es wird spannend. Ich wünsche allen, die heute Nacht noch durcharbeiten müssen, viel Erfolg und frohes Schaffen ( Ich denke ganz doll an dich, Anna)!


Bis dann,