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Sonntag, 11. Januar 2015

Im Keller der Bibliothek


Guten Morgen... ähm Mittag...

ich habe den Sonntag mal genutzt, um so richtig schön auszuschlafen. Das tat richtig gut! Die nächsten Wochen werden wieder anstrengend. Die Prüfungsphase steht vor der Tür und Aufgaben wollen erledigt werden. Gestern habe ich mit Marloes den ganzen Tag im Keller der Bibliothek verbracht (im Keller gibt es nämlich kleine Arbeitsräume, wo man ruhig etwas mal bequatschen kann ohne direkt ein shhhhh von rechts und links zu bekommen. In diesem Räumen ist genau Platz für einen Tisch und zwei Stühle. Man starrt den ganzen Tag auf eine weiße Ziegelwand - also wenig Platz für Ablenkung... aber ein Bild oder so hätten die Uni da ruhig mal für die positive Stimmung aufhängen können) und die letzte SPSS-Arbeit bearbeitet. Wir sind auch so weit durchgekommen. Wir müssen nur noch bei vier Aufgaben die Ergebnisse in "Worte" fassen. Ein tolles Gefühl, etwas von der To-Do-Liste streichen zu können. 

Da ich ja seit Montag wieder mit dem Weight Watchers Programm angefangen habe, habe ich mir gestern einen "Nicht-Zähl-Tag" eingerichtet. Das hat letztes Mal sehr gut funktioniert und ohne meine geliebten Chips/Nachos könnte ich eh nicht  lange durchhalten. Marloes hat mir gestern von einer Schokolade erzählt, die ich mir dann direkt bei Albert Heijn gekauft habe - Tony's Chocolonley mit Karamel und Meersalz. Merkwürdige Zusammenstellung und doch soooooo gut im Geschmack! Wer Daim mag, der wird auch diese Schokolade lieben. Sie ist zwar etwas teurer, aber die Firma setzt sich wohl für gerechte Handlungsbedingungen für die Kakaobauern ein. Und dafür bezahle ich dann doch gerne etwas mehr - und so oft versüßt man sich ja auch nicht den Tag mit so leckerer Schokolade. Bei Albert Heijn habe ich noch etwas Spezielles gefunden: Kinder Schokolade! Und das zu einem guten Preis. Für 16 Riegel habe ich keine 2 Euro bezahlt. Dafür, dass es ja "importiert" wird, hätte ich mit einem erheblich höheren Betrag gerechnet. 


Letzte Woche habe ich etwas ganz leckeres gekocht, was ich noch mit euch teilen wollte. Es ist ein internationaler Mix - indisches Naanbrot, mexikanischer Gemüsemix und griechischer Zaziki gemischt mit Rindergehacktem. Ich hatte noch so viel von dem "Belag" übrig, dass ich es noch mal mit Kartoffeln anstatt Naanbrot gegessen habe und es war auch vorzüglich.


So, ich setze mich dann mal an meinen Forschungsbericht. Bis morgen möchte ich den Methodenteil fertig haben, denn wir haben ein Treffen mit unserem Betreuer und dann geht es schon weiter mit so kryptischen Dingen wie "Anova - Analysis of Variances". Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.

Bis dann,

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ablenkung ist die beste Vorbereitung


Mein Tag braucht etwas mehr Farbe,

ein weiterer grauer, dunkler und nebeliger Tag in Holland - nichts Neues, habe ich gehört. Aber so muss man sich dann eben ein wenig Farbe ins Haus holen. Und ich habe meinen Vormittag damit verbracht mein Rezeptbuch zu gestalten. Ich habe mir bei Amazon schon ein schönes Album ausgesucht, wo ich dann die einzelnen Rezepte reinheften kann und der Termin zum Drucken am elterlichen Farblaserdrucker steht auch schon. Mama hat mir schon vor einiger Zeit viele Familienrezepte aufgeschrieben, aber Handgeschriebenes verblasst ja irgendwann und außerdem macht es einfach zu viel Spaß mit InDesign herum zu spielen. Ein paar Layouts stehen schon, Texte sind auch schon geschrieben. Jetzt muss ich die Rezepte nur mal kochen damit ich auch schöne Fotos dazu habe. Deswegen habe ich heute auch direkt eins der Rezepte gekocht: Paprikareispfanne. War ganz lecker, aber ich hätte doch noch mehr Curry an die Soße machen können.



Natürlich war diese halbtägige Aktion auch ein wunderbarer Grund mich vom Lernen abzuhalten. Am Montag ist die nächste Prüfung und ich habe gestern mit Anna schon mal einen groben Eindruck über das fiese Lernmaterial bekommen. Da ich keine richtige Technik zum Lernen habe, probiere ich immer wieder was Neues aus und dieses Mal benutze ich Lernkarten. Nachdem ich heute noch ein paar rausgeschmissen habe, sind es nun 65 an der Zahl. Noch vier Tage zu lernen - sprich ich muss jeden Tag mindestens  17 Karten schaffen. Na dann mal ran an den Speck, würde ich sagen...

Genügend Motivation sollte ich eigentlich haben, denn gestern waren schon die Noten von der Klausur von Montag online. Und da ich mich wirklich nicht gut vorbereitet gefühlt hatte, die Klausur dann aber doch ganz gut lief, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden! Mit einer Neun als Gesamtnoten kann ich mich sehr glücklich schätzen, denn ich habe ja schon so viel schlechtes über die holländischen Noten gehört. Warten wir aber erst mal nächsten Montag ab und meine Abgabe von dem Theorieteil meiner Premasterarbeit, dann darf ich mir ein wahres Urteil erlauben.

Zur Erklärung: 10 ist die beste Note im holländischen Notensystem

Bis dann,