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Donnerstag, 8. Januar 2015

Je suis Charlie

Je suis Charlie - University of Twente zeigt Solidarität

Hallo meine Lieben,

schrecklich was da gestern passiert ist! Ich habe das gar nicht so richtig mitbekommen. Erst als ich die ganzen Bilder mit "Je suis Charlie" bei Facebook und dann auch heute Morgen auf dem Campus der UT gesehen habe, habe ich mich erst informiert. Unfassbar schlimm! und doch ist es toll zu sehen, wie Medien Menschen auf der ganzen Welt zusammen bringen können und wie viel Einfluss die sozialen Medien haben. Bei den schlimmen Dingen, die da gestern in Paris geschehen sind (und heute auch noch weiter gehen), kann man nicht behaupten, dass Frankreich alleine da steht. Wäre das vor 10, 20 Jahren passiert, hätte die Unterstützung nicht so ein Ausmaß annehmen können. Auch wenn ich sonst nicht irgendwelche Nachrichten-Themen hier auf den Blog bringe, habe ich das heute doch für sehr wichtig empfunden. Was wäre es denn für eine Welt, in der wir nicht unsere Meinung frei verkünden dürften? Dann dürfte ich meine Sachen direkt packen und diesen Blog (so wie viele Millionen andere auch) schließen. Und das wäre noch das kleinste Problem... aber da sind wir uns ja sicher einig. Man ist sich gar nicht immer bewusst, was für ein Glück wir haben, sagen zu können, was wir wollen. Es gab da ja ganz andere Zeiten - und dafür brauch man in Deutschland nur 70 Jahre zurück gehen und in manch anderen Ländern ist das noch heute Status Quo. 

Diesen Eintrag widme ich mit tröstenden, unterstützenden und mutmachenden Gedanken Paris und den Angehörigen der Opfer auf der ganzen Welt, die für das Recht auf Pressefreiheit ihr Leben geben mussten. 

Je suis Charlie.





Break one, thousand will rise!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Köstliches Essen aus Nigeria und Indien



Hallöchen,

dieser grauer Sonntagvormittag hält mich im Bett fest. So ein Wetter ist doch dafür gemacht, Filme zu schauen und dich in deine Kuscheldecke einzuwickeln. Na, aber eigentlich sollte ich was für meine Premasterarbeit machen. Und für meine Prüfungen (die nicht mal mehr drei Wochen weg sind) sollte ich auch schon mal anfangen zu lernen - na ja also nicht lernen, aber zumindest zusammenzuschreiben, damit ich das dann auswendig lernen kann. 

Freitagmittag wurde ich zum Mittagessen bei Tumise eingeladen. Es gab traditionelles Essen aus Nigeria: Reis und rote Bohnen mit Hähnchen in einer scharfen Tomatensoße. Sehr lecker! Interessant war auch, dass in der Soße Ingwer war. Meine Lippen haben zwar nach dem Essen gebrannt, aber es war wirklich lecker - und Tumise hat mir gesagt, dass er die Soße nur sehr mild gewürzt hat :-) Tja, meine deutschen Geschmacksknospen sind Chilli halt nicht gewöhnt.



Nach einer weiteren Vorlesung war ich mal wieder in der Bibliothek und eine Studentin hat mich gefragt, ob ich nicht ihre Umfrage ausfülle - zur Belohnung gab es einen leckeren Rooibuschtee mit Honig UND einen Keks dazu, der nach Weihnachten geschmeckt hat. Das nenne ich mal einen Motivationsschub. 


Wieder Zuhause gab es eine weitere Überraschung :-) Das Geburtstagspaket von meinem Schatz ist angekommen - viele Süßigkeiten und genau das, was ich mir gewünscht habe: Yogablocks und ein Yogagurt passend zu meiner Matte :-) Da ich ja jetzt wieder jeden Tag Yoga mache, freue ich mich schon auf den Einsatz dieser Schönlinge. Danke Fabi :-* 


Samstag wurde ich schon wieder zum Essen eingeladen - dieses mal gab es indisch in Deutschland. Anna und ihr Freund Philipp haben für mich gekocht. Sie haben eine tolle Wohnung, nur wäre der 45-minütige Weg zur Uni für mich zu weit. Aber das muss ja jeder selbst wissen und da wir ja nur drei mal die Woche hin müssen, ist es ja nicht ganz so dramatisch. Aber zurück zum Essen: Es gab Reis mit Hähnchencurry und Gemüse UND es gab Zaziki!! Ich liebe Knoblauch und ich liebe Zaziki noch viel mehr. Zum Nachtisch hat Anna Vanille Vla karamellisiert - wie bei einer Crème Brûlée. Anschließend sind wir ins Kino in Rheine gegangen. Es war einfach nichts los - an einem Samstagabend. Das war echt merkwürdig. Wir haben den französischen Film "Monsieur Claude und seine Töchter" geschaut. Es war ganz lustig. Typisch französischer Humor, der die Klischees von den verschiedenen Nationen bedient hat. Ein zweites Mal muss ich ihn aber nicht sehen. Nett, aber nicht herausragend. Nach dem Film bin ich noch kurz mit zu Anna und Philipp gegangen. Dort gab es leckeren Tee und ein paar Runden "Black Stories". Das war lustig Die beiden sind ziemlich kreativ beim Ausdenken von Theorien, da war es schwierig mitzuhalten. Aber es war schön, das Spiel mal wieder zu spielen. Habe es schon lange nicht mehr gespielt, da es zu zweit nicht so wirklich Spaß macht und nur wenige Leute das Spiel überhaupt mögen.


So... jetzt setze ich mich aber mal wieder an Unikram. Mein Bett hat mich genug abgelenkt. Das Wetter ist zwar immer noch nicht besser, aber ich kann mich ja auch mit einem köstlichen Tee motivieren.

Bis die Tage,

Montag, 15. April 2013

Neue Engländer

Huhu,

Millie ist nun in Paris und wir vermissen sie sehr, aber wir haben "neue" Engländer. Caley, Jo und Tom sind nach Deutschland gekommen. Caley und Jo waren vorher in Frankreich, Tom war in Spanien. Wir haben schon die eine oder andere Party gefeiert und sie sind nun offiziell in unsere "Truppe" integriert :-D


Am Samstag waren wir zusammen in Braunschweig und haben uns die Stadt angeschaut. Ein schönes Städtchen, typisch deutsch! Dan war schon öfter da und hat unseren Touristenführer gespielt. Er seine Sache sehr gut gemacht. Wir haben alle schönen Dinge gesehen und haben die Sonne genossen.


Bis dann,

Sunny