Freitag, 1. August 2014

Lissabon erleben

Bon noite, 

Lissabon ruft! Der Tag fing schon früh an.. Aufstehen um 7:30... Und ab in den Zug! Joao hat die Plätze vorher reserviert und natürlich meinen Facebook Namen benutzt. Zum Glück hat der Schaffner das nicht ganz so ernst genommen.  In Lissabon angekommen,  sind wir mit der Metro weiter zum größten Kloster,  das ich je gesehen habe.  Es war so schön von innen.  Ein großer Garten und eindrucksvolle Säulen und Bögen haben die Wände geziert. 

Anschließend sind wir am Fluss entlang zu einem Turm gelaufen.  Leider hatten wir nicht genug Zeit um rein zu gehen,  aber von außen sah der Turm auch gut aus.  Drinnen war wohl ein Gefängnis,  dass bei Regen nicht ganz so dicht war und so die Gefangenen etwas früher den Tod fanden.

Mit dem Taxi ging es dann ins Zentrum,  wo wir noch ein wenig herum gelaufen sind.  Es ging ganz schön steil bergauf und der Rückweg war sehr glatt.  Also Sport haben wir heute genug gemacht. In die Burg sind wir leider auch nicht gekommen. Da wir nur einen Tag für Lissabon eingeplant haben,  mussten wir uns sputen und konnten trotzdem eine ganze Menge sehen.  

Völlig fertig und müde kamen wir wieder in Coimbra an.  Dort wurden wir mit einem letztem original portugiesischen Abendessen begrüßt: Oktopus!! Die Liebe Mama hat für mich extra noch Fleisch aufgewärmt.  Fabi durfte zum Abschluss noch in Coimbra gebrautes Bier probieren. 

So morgen ist unser letzter Tag in Portugal,  den wir in Porto verbringen. Abends geht's dann mit dem Flugzeug rüber nach London. Und damit wäre die erste Hälfte unseres Urlaubs auch schon vorbei.  

Bis dann,

Eure Sunny 



Donnerstag, 31. Juli 2014

Hallo Frau Sonnenbrand

Hola,

Heute sind wir zur Costa Nova gefahren.  Also ein schöner Strandtag für mich.  Joaos Mutter und Schwester sind auch mit gekommen.  Die Mama hat dort in der Nähe gearbeitet und kennt sich dementsprechend aus.  Zuerst haben wir uns die traditionellen Häuser angeschaut.  Die sind alle gestreift,  immer weiß  mit entweder blau, gelb, grün oder rot - sehr süß! Dann ging es direkt zum Meer...  Zum atlantischen Ozean! Die Wellen waren richtig hoch und wir sind immer wieder rein gesprungen. Spaß wie die kleinen Kinder.  Kalt war es trotzdem und wenn  man am Anfang versucht hat zu schwimmen,  hat es sich wie tausend nadelstiche angefühlt.

Zum Mittag sind wir in ein Restaurant gegangen.  Langsam kann ich das ganze Fleisch nicht mehr sehen.  Deswegen habe ich "nur" ein omlet mit Speck und Käse bestellt.  Fabi hatte Tintenfisch...  Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Anblick...

Anschließend sind wir noch in die Stadt dort gegangen.  Dort hat sich dann das ganze Ausmaß meines Sonnenbrandes gezeigt.  Füße, kniekelen, Schultern, Rücken und Kopfhaut! Für letzteres habe ich mir spontan noch einen netten Hut gekauft.  Das tat wirklich gut!


Wieder Zuhause sind wir direkt in den Pool und haben noch etwas geplanscht.  Zum Abendessen gab es erst Muscheln!!!  Und dann ein ganzes Schwein! Echt unglaublich wie viele neue Sachen ich hier in der kurzen Zeit schon probiert habe.  Muscheln sind gar nicht so übel,  trotzdem sind es bei mir nur drei gewesen.  Es ist dann doch irgendwie eine Kopfsache. Das Schwein war sehr lecker und ist nur so vom Knochen gefallen.  Zum Nachtisch gab es eine portugiesische Süßigkeit: sweet eggs.  Keine Ahnung wie man die macht ...  Vermutlich Eier mit gaaanz viel Zucker.

So das wars für heute.  Morgen geht's nach Lissabon :-)

Bis dann,
Eure Sunny


Mittwoch, 30. Juli 2014

Heute gab es Feigen

hola,

Heute früh haben wir uns Joaos Uni angeschaut.  Seine Eltern sind Professoren und lehren hier.  Heute gab es eine spezielle Zeremonie,  bei der ein Student seinen Doktortitel erkämpfen musste.  Über 2 Stunden lang musste er einen Vortrag halten und Fragen beantworten.  Wir haben uns die alte "goldenen Bibliothek" angesehen.  Wirklich fantastisch wie das alles mal aussah.  Die Uni war früher der Palast des Königs und dementsprechend sieht alles sehr pompös aus.  Als wir auf den Glockenturm gestiegen sind,  ist mir etwas schwindelig geworden.  Die Stufen wurden immer enger und die Wände kamen immer näher.  Aber oben angekommen, hatten wir eine super Aussicht.  Ich habe leider nur Fotos mit der großen Kamera gemacht.  Also müsst ihr euch noch  ein wenig in Geduld üben. 


Mittags sind wir zurück nach Hause.  Dort hat Joaos Mutter gegrillt.  Es gab vier verschiedene Fleischsorten, Würstchen (auch blutwurst) Salat,  Reis und Chips.  Zum Nachtisch gab es Feigen und selbstgemachtes Erdbeereis.  Ich habe bisher immer nur getrocknete Feigen gegessen,  deswegen mussten sie mir erst mal zeigen wie man diese grüne Frucht isst.  War aber lecker :-)

Nachmittags sind wir zu einer römischen Stadtruine gefahren.  Ganz viele Mauern und Säulen waren noch vollständig.  Faszinierend wie viel heile geblieben ist und wie hoch die Stadtmauern waren.  Leider hat sich die Sonne an meiner Haut gerecht und ich habe nach einer Weile nur noch die schattigen Plätze gesucht.  Mein Gesicht jetzt aber doch gar nicht so schlimm aus wie gedacht. 


Zum Abendessen hat uns Joao in ein teures Restaurant eingeladen.  Natürlich haben wir wieder nichts verstanden und haben auf gut Glück etwas bestellt.  Fabi hatte Schweinelenden und ich hatte "picanha with garlic".  Für Joao gab es direkt einen ganzen Fisch auf dem Teller. Die beiden haben sich erst nicht für einen rotwein entscheiden können und haben erst mal zwei getestet.  Zum Glück nahm der Kellner uns das nicht übel.  Wir sind extra heute dahin gegangen,  weil ein Musiker dort gespielt hat.  Die musikrichtung heißt Fado und Klang sehr schön. Es waren wohl Lieder über Liebe und Dinge,  die einem fehlen. In dem Restaurant hat sogar schon der Dalai Lama gegessen.
Da Joao mehr als ein Glas Wein getrunken hat, musste ich fahren.  Und in Portugal fahren die Leute etwas anders. Hier gibt es tausende Kreisverkehre und angeblich gibt es nachts kein Geschwindigkeitslimit mehr. 
Wir haben noch kurz an einem Park angehalten.  Joao meinte,  wir sollten uns nicht aufteilen, andernfalls könnten wir ausgeraubt werden.  Das hat mir dann ein wenig die Stimmung genommen und Kamera verschwand ganz schnell in meiner Tasche.  Wir sind aber sicher wieder Zuhause angekommen und sitzen nun noch ein wenig auf der Terrasse. 

Boa noite,

Eure Sunny


Dienstag, 29. Juli 2014

Erster Tag in Portugal

Hallo meine Lieben,

Ich möchte euch kurz erzählen wie der erste Tag war. Ich habe nur mein Handy zum schreiben deswegen wird es wohl ein kurzes update.

Wir sind gestern Abend in Portugal angekommen und Joao und sein Vater waren so nett und haben uns aus Porto abgeholt. Wir mussten noch anderthalb Stunden Auto fahren bis wir bei Joao Zuhause in Coimbra waren. 

Heute haben wir uns die Stadt angeschaut und sind in vielen Kirchen gewesen. Die Stadt ist sehr alt und es geht andauernd auf und ab.  Zum Mittag sind wir in ein typisch portugiesisches Restaurant gegangen.  Es super klein und man musste auf kleinen Hockern sitzen.  Es hieß so ähnlich wie house of bones.  Wir haben einfach den Kellner gefragt,  was er empfiehlt und haben drei verschiedene Gänge bekommen.  Zuerst Schwein am Knochen mit Brot,  dann "dirty mushrooms" und zum Schluss Ziege.  Dazu gab es Wein und somit war ich schon vor 3 Uhr gut angeheitert. 

Joaos Familie lebt in einem tollen Haus mit Pool,  den wir natürlich heute auch schon getestet haben.  Die Mama hat lecker für uns gekocht.  Leider essen die Portugiesen viel Fisch...  Mal sehen wie ich das hin bekomme.  Heute gab es "cott fish" ich weiß leider nicht wie man es schreibt,  aber er hat wie fischstabchen geschmeckt.  Morgen soll es wohl Sardinen geben und irgendwann auch noch octopus. Ob ich diesen Urlaub überstehe...  Man weiß es nicht :-)

Morgen besuchen wir eine Zeremonie an der Universität.  Darauf freue ich mich schon.

Also bis hoffentlich bald,

Eure Sunny

Samstag, 26. Juli 2014

Polen erleben


Halli Hallo,

kurz bevor ich meinen nächsten Urlaub antrete, muss ich euch natürlich erst mal von meinem "Polen-Erlebnis" erzählen. Anna, Markus, Marco, Nina, Maria, Ulla und ich sind für acht Tage in das kleine Dörfchen Nądnia gefahren. Dort hat Marcos Familie ein tolles Haus mit einem riesigen Grundstück. Gleich bei unserer Ankunft hat uns der Regen überrascht und ein kleiner See hat sich auf dem Hof gebildet. So fing der Urlaub ja gut an. Am ersten Abend haben wir Pizza bestellt und die ganz mutigen unter uns (Nina, Maria und Marco) haben sich Peperoni gewünscht. Der einzige, der dem brennenden Gefühl stand halten konnte und alles aufgegessen hat, war Marco.

Das Haus in Nądnia

Den zweiten Abend haben wir bei Marco Cousin im Bistro gegessen und das WM-Finale geschaut. Natürlich waren alle gegen Deutschland und wir haben es uns nicht nehmen lassen, laut und eben typisch deutsch unsere Mannschaft anzufeuern und anschließend auch zu feiern - mit Wodka! Fasst man den Abend kurz zusammen, hört es sich wie der vierte Teil vom Film Hangover an: Maria hat einen (oder zwei, drei, vier) über den Durst getrunken, Marco hat nachts noch Lasagne vom Küchenboden gegessen, Anna ist vor Müdigkeit auf dem Teppichboden im Badezimmer eingeschlafen und wir haben eine kleine Katze geklaut. Die Süße heißt nun Wilma Götze und lebt auf dem Hof von Marcos Familie. Wir konnten das niedliche Ding doch nicht einfach zurück lassen. Alle haben sich sofort in sie verliebt und so haben wir noch eine weitere Urlauberin gewonnen.

Wilma Götze
Tagsüber waren wir meistens am See in Zbąszyń. Unter der Woche war da echt wenig los, schließlich mussten ja alle arbeiten. Somit hatten wir die Wiese, den Strand und den See eigentlich fast für uns allein. Die aktiveren unter uns haben sich dann bei der Hitze auch noch sportlich betätigt. Volleyball, Frisbee, Wikinger-Schach, Basketball und Flunky-Ball standen eigentlich täglich auf dem Plan. Achja und wenn wir es mal nicht zum See geschafft haben, haben der Wassersprinkler und der Gartenschlauch ihre Dienste getan und uns eine kühle Erfrischung beschert.


Am Mittwoch hat uns Anna verlassen, da sie noch wichtige Termine in der Heimat hatte. Das war natürlich echt doof, aber wir haben versucht sie so gut wie möglich über WhatsApp auf dem Laufenden zu halten. Am selbigen Tag sind wir nämlich mit dem Cousin von Marco Jetski gefahren. Das hat soooo viel Spaß gemacht. Erst war ich noch etwas skeptisch, ob ich so ein Ding überhaupt fahren kann, aber die Zweifel habe ich relativ schnell über Bord geschmissen. Wenn man Vollgas gibt, fühlt es sich an als ob man über das Wasser fliegen würde - einfach genial! Jeder durfte mal und Ulla und ich haben es sogar geschafft mitten auf dem See die Plätze zu tauschen ohne ins Wasser zu fallen. Kurz vor der Rückkehr - in Sichtweite der anderen - ist es dann aber doch passiert. Ich habe die letzte Kurve etwas zu langsam genommen und schwups lagen wir im See. Es hat ganze drei Anläufe gebraucht, bis wir wieder oben drauf saßen. Ullas schwere Schwimmweste hat sie immer wieder ins Wasser zurück gezogen - ein Spektakel für alle Zuschauer ;-)


Ein bisschen Kultur haben wir uns selbstverständlich auch gegönnt. Wir sind einen Nachmittag nach Nowy Tomyśl gefahren - eigentlich zum Shoppen - aber irgendwie kleiden sich die polnischen Frauen anders als wir. Deswegen blieb es nur bei einem leckeren Eis und einem kleinen Spaziergang vorbei an dem größten Weidenkorb der Welt. Dort gibt es lustigerweise einen Laden mit deutschen Original-Produkten. Wir sind halt gefragt... und nicht erst seit dem wir Weltmeister sind! ;-)

Auf den Bilder seht ihr Ulla und mich neben einer Figur stehen, die auf einem Dudelsack spielt. Der Dudelsack besteht auf dem Fell einer Ziege! Und ein oder zwei Abende zuvor kam ein anderer von Marcos Cousins mit diesem Musikinstrument zu uns. Wir durften das Ungetüm auch mal in die Hand nehmen und Marco und ich haben versucht es zu spielen.... Musik dürfte man das jedoch nicht nennen. Ich war eher davon fasziniert, dass sich der Dudelsack wie ein echtes Tier angefühlt hat, wenn er aufgeblasen war.... fast wie ein lebensgroßes Kuscheltier.


Am vorletzten Abend sind wir in die Dorfdisko gefahren. Es war sehr klein, wenig los, aber trotzdem hatten wir unseren Spaß. Als ich dann mal das Örtliche aufsuchen wollte, war das auch zunächst kein Problem. Als ich dann jedoch wieder raus aus dem kleinen Kämmerchen kommen wollte, stellte sich dies schwieriger raus als gedacht. Die Tür war irgendwie verklemmt und mit ziehen, heben und drücken habe ich sie nicht auf bekommen. Kurherhand habe ich überlegt einfach über die Wand zu klettern... ohne Erfolg! Ich habe dafür nun Schrammen an den Innenflächen meiner Hände, mit denen ich abgerutscht bin. Netterweise hat Maria bemerkt, dass ich nun schon eine geraume Zeit verschwunden war und hat mich gesucht. Nachdem die Kellnerin mich und unsere ganze Truppe nicht befreien konnten, durfte das Security Personal die Tür endlich aufbrechen. Mensch, war mir das peinlich... und sowas passiert mir, wenn ich bei vollem Verstand bin... nur glaubt mir dies natürlich keiner - denn welcher nüchterne Mensch sperrt sich schon selbst in der Toilette ein.... Na ja... ich halt ;-)

Nun fragt sich vielleicht einer, ob wir denn gar keine Partybilder gemacht haben - doch haben wir, aber natürlich genießen wir die nur in unserem Kreis. Denn der Wodka floss in rauen Mengen und in den verschiedensten Formen und Farben. Also ein Urlaub wie im Bilderbuch... viel Entspannung, Sport, Spaß, gutes Essen und noch viel mehr Wodka ;-)

Also bis denn,



Montag, 7. Juli 2014

Christines ganz persönliches Märchen


Hallöchen,

am Samstag hat Christine ihren 30. Geburtstag gefeiert. Und es gibt selten eine Party bei den Schwarzes ohne Motto. Deshalb durften sich alle Gäste zu diesem feierlichen Anlass in Disney-Film-Figuren verwandeln. Für mich persönlich war das natürlich wieder eine Menge Spaß! Aber wie schon oben gelesen, hat der Prinz alias Lars seiner Liebsten ein ganz großes Geburtstagsgeschenk gegeben! Ein wunderschöner und romantischer Augenblick sage ich euch. Das war auch wirklich das Highlight des Abends und hat den einen oder anderen Gast zu Tränen gerührt. 

Da viele verschiedene Freundeskreise zusammen trafen, hat Christine schöne kleine Spielchen vorbereitet. Es wurde immer ein Frauen- und ein Männername gezogen. Die beiden mussten zusammen eine mal mehr oder weniger knifflige Aufgabe lösen. So sollten zum Beispiel ein Pärchen den kleinen Nemo finden oder sich wie eine Meerjungfrau fühlen und mit zusammengebundenen Beinen umher laufen. 

Fast alle haben sich das Motto zu Herzen genommen. Nur drei Partymuffel konnten sich kein Kostüm ausdenken. Die Gästeliste war sehr exklusiv.Gekommen sind: zwei der sieben Zwerge, der kleine dicke Junge aus dem Film Oben, Cruella de Vil mit dem 99. Dalmatiner, Robin Hood und Little John, Aladin und Jasmin, Peter Pan und Glöckchen, King Lui vom Dschungelbuch, Elsa aus dem Film die Eiskönigin, die dunkle Fee von Dornröschen alias Maleficent, T.J. Detweiler von Disneys Großer Pause,  Cinderella mit ihrem Prinz und der guten Fee, ganz viele Panzerknacker und noch viele andere bezaubernde Stars.


Bis zum nächsten Märchen,


Dienstag, 17. Juni 2014

Zalando Lieferung 1 von 3

Hey ihr Lieben, heute sind schon mal zwei der insgesamt vier Pakete von Zalando angekommen. Ich habe mir ja Schuhe für meinen Sommerurlaub bestellt. Hier mein Fazit. Es kommen ja noch ein paar Lieferungen und von daher bleibt die Reise spannend.


Ach und übrigens: Heute gingen wohl die Zusagen für den Masterstudiengang in Osnabrück/ Lingen raus. Leider habe ich keine E-Mail bekommen. Ist irgendwie schon komisch abgelehnt zu werden. Wenn es nur aufgrund von Angaben auf einem Papier geschieht, ist es noch mal was anderes, als nach zwei persönlichen Gesprächen... Aber nun gut. Lingen war zwar nicht meine erste Wahl, aber schön fand ich es trotzdem dort. Und es wäre halt einfach ein gutes Gefühl gewesen, etwas sicher in der Tasche zu haben. Das Warten geht also weiter und ich bin gespannt, wo ich doch irgendwann enden werde... vermutlich irgendwo, wo ich es niemals vermutet hätte - das Leben hält ja immer irgendwelche Überraschungen bereit und darauf freue ich mich.

Bis dann,

Montag, 16. Juni 2014

Auswahlgespräche in Lingen



Hallöchen,

am Samstag hatte ich meine Auswahlgespräche an der Hochschule Osnabrück in Lingen. Der Studiengang heißt "Kommunikation und Management" und klang echt interessant. Dort kann man mehr als "nur" Kommunikation lernen. Auch aus den Bereichen Human Resources und Psychologie ist was dabei. Damit könnte ich mal über den Tellerrand hinaus schauen und das große Ganze verstehen. Außerdem sind die Seminare sehr klein und praxisorientiert aufgebaut. Das Hochschulgebäude ist komplett neu gebaut worden und neue Medienlabore sind wohl auch gut ausgestattet. Direkt neben an wäre ein Studentenwohnheim mit Einzelappartements -  perfekt für mich! Das einzige, was mich so ein wenig stört, ist der Standort. In Lingen ist der Hund begraben und Party, Disco, Tanzen ist da wohl nicht so. Aber ich denke, wenn man die richtigen Leute kennt, kann es bestimmt auch so lustige WG-Partys geben. Und zum Shoppen fährt man dann eben nach Osnabrück oder Münster.

Na aber jetzt zu meinen Gesprächen:

Um 12 Uhr hatte ich das Gruppengespräch. Normalerweise waren alle Gruppen gleichgroß mit sechs Bewerbern... nur meine natürlich nicht. Wir waren zu zweit und durften vor zwei Prüfern eine Aufgabe lösen. Das war anfangs sehr merkwürdig, da sie ja jedes Wort von uns mitbekommen haben. Außerdem fand ich unsere Aufgabe gar nicht so leicht. Ich musste mir den Zettel zweimal durchlesen, bevor ich einigermaßen verstanden hatte, was wir nun eigentlich tun sollten. Mir wurde auch direkt richtig heiß, denn in der Gruppe könnte man sich am Anfang noch zurücklehnen und hören was die anderen so sagen, aber bei zwei Leuten sieht das dann schon anders aus. Meine Mitbewerberin hat BWL mit dem Schwerpunkt Marketing studiert, von daher hatten wir eine völlig andere Vorstellung von der Aufgabe. Wir sollten nämlich ein Konzept erstellen, wie wir einen Medienpreis für das Emsland etablieren würden. Na wir haben dann einfach erstmal die Ziele und Zielgruppen festgelegt und dem Preis einen ganz kreativen Namen gegeben.... Emslander Medienpreis.... das ganze sollte dieses Jahr unter dem Thema "Das Emsland als attraktiver Arbeitgeber" stattfinden. Mit einem Jahresplan mit kleineren Events und Medienarbeit wollten wir darauf aufmerksam machen, um im nächsten Sommer die große Preisvergabe zu gestalten. 

Ich denke, es kam bei der Gruppenarbeit auch eher weniger darauf an, was am Ende für ein Ergebnis entstand. Sondern eher, wie wir zusammen arbeiten. Und das finde ich, haben wir gut gemacht. Schließlich kamen wir aus zwei völlig verschiedenen Richtungen und konnten doch etwas zusammen basteln.

Foto: www.campus-lingen.hs-osnabrueck.de

Dann gab es erst mal eine kleine Verschnaufspause mit Kuchen, Schnittchen und vielen Gesprächen über die Erfahrungen in den Gruppen- und Einzelterminen. Ich fand es echt toll, dass auch Studierende aus dem Masterstudiengang da waren, um uns was darüber zu erzählen. Sowieso war es eine echt nette Runde und wirklich alles sehr sympathisch. 

Um 15 Uhr war es dann soweit: Mein Einzelgespräch. Vorher hatten mich noch alle beruhigt, dass die gar keine schlimmen Fragen stellen, sondern nur so ein bisschen über meinen Lebenslauf wissen wollen.... NEIN.... natürlich nicht bei mir! Der Einstieg war ziemlich gut, da der eine Prüfer im gleichen Haus wohnte, in dem ich jetzt hier in Hannover lebe. Das war echt witzig und ich dachte damit wäre das Eis gebrochen. Aber kurz darauf stellte mir die Prüferin eine Frage zu meinem Motivationsschreiben. Dort hatte ich geschrieben: "Menschen sehnen sich nach Stetigkeit, diese können Kommunikations-Fachleute bieten. Sie verkörpern die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit. Die Gesellschaft braucht eine Stimme, der sie Vertrauen und Glauben schenken kann: Eine Stimme, die die Wahrheit sagt und sich einerseits für die Interessen des Unternehmens einsetzt und andererseits die Bedürfnisse der betroffenen Menschen nicht aus den Augen verliert. Ich möchte diese Person werden und meine Stimme dafür einsetzen." Darauf sagte sie, dass das ja sehr optimistisch oder naiv sei. Da war ich erst mal ein wenig geschockt. Damit hatte ich echt nicht gerechnet. Sie wollte dann wissen, ob ich immer die Wahrheit sagen kann oder ob lügen und weglassen in Ordnung wäre - eine Frage, die wirklich nicht richtig beantwortet werden kann! Ich habe mich also um Kopf und Kragen geredet und versucht, das so darzustellen, wie ich es wirklich empfinde: Auf keinen Fall lügen, aber in der Pressemitteilung muss man ja nicht alles erzählen. Zumindest in dem Sinne, dass alles drin ist, was wichtig ist. Und wenn ich auf eine bestimmte Sache angesprochen werde, würde ich auf jeden Fall auch die Wahrheit sagen. Und damit war es noch nicht zu Ende. Der andere Prüfer meinte dann, dass ich das doch mal an dem Beispiel Zoo erklären sollte. Also wenn jemand sagen würde, dass es den Affen im Zoo nicht so gut ginge, wie in freier Natur. Diese Fragen sind auch im Alltag mit Vorsicht zu genießen, da jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird... und das sollte ich dann in so einer Prüfungssituation erklären... na ja... ich habe es so gut es ging versucht zu lösen.

Und eigentlich ging es mit den anderen Fragen immer so weiter. Keine netten Fragen, sondern immer mit so einem kleinen Twist drin, dass mir immer heiß wurde und ich nach Worten suchen musste. Sie haben die Fragen auch immer sehr vorwurfsvoll gestellt. Angenehm nenne ich was anderes. Nun ist also abzuwarten, ob ihnen gefallen hat was ich gesagt habe. Schon diese Woche wollen sie die Zu- und Absagen verschicken. Ich bin gespannt!

Bis dann,

Abstürzi-Party IV


Es ist nun also fast offiziell vorbei.. mein Studium... drei Jahre Hannover. Eine Zeit voller Partys, Tanzen, Alkohol, Lernen, Spaß, Erfahrungen und unvergesslichen Freunden! Den Abschluss mussten wir natürlich mit einer allerletzten Abstürzi-Party zelebrieren. Zur Feier des Tages haben wir sogar einen Raum der Hochschule benutzen dürfen. Und Herri hat uns Bier gesponsert - Super Voraussetzungen für einen glorreichen Abend.

Wenn ich noch kurz an die erste Abstürzi-Party erinnern dürfte. Diese Seite habe ich gestern in meinem Fotoalbum gefunden. Fakten und Daten zur Fete. Nach meinen Wissensstand, ist die gestrige Party aber nicht ganz so wild ausgegangen. 


Ich muss zugeben, ich bin auch sehr froh, dass ich nicht mehr zu  den Organisatoren gehöre. Die Schweinerei von damals weg zu machen, hat mir gereicht :-) Dieses Mal haben sich ein paar Journalisten breit schlagen lassen. Sie  haben sogar einen kleinen Tischtennistisch aufgebaut, ein paar Luftballons aufgehangen und Stimmungslampen platziert. Draußen wurde natürlich wieder Flunky-Ball gespielt und drinnen haben die Mädels das Tanzbein geschwungen. Für alle Fußballinteressierten wurde sogar das Spiel auf der Leinwand  übertragen.
Leider war nicht jeder da. Es wäre schön gewesen, alle noch mal beisammen zu haben. Schließlich sehen wir uns ja bald nicht mehr. Immerhin war die Stimmung trotz Schmuddelwetter gut und mit der Hilfe von ein bisschen (oder ein bisschen mehr) Alkohol habe ich mich fast wieder wie im ersten Semester gefühlt. Traditionsgemäß hatte ich meine Sambuca-Flasche dabei, mit der ich schon dem ein oder anderen den Abend versüßt habe. Einen neuen Spitznamen habe ich nun auch: Ich bin die Sambuca-Fee! Das gefällt mir :-)

Ein bisschen Presserummel hatten wir auch da... aber nicht wegen uns. Der Holland-Pavillon stand in Flammen. Die ganzen, von Natur aus neugierigen, Journalisten haben sich das natürlich nicht entgehen lassen und haben mich freudigen Augen zugeschaut. 

 
So, morgen werde ich dann wohl meine Bachelorarbeit drucken lassen und sie dann zur Uni bringen. Es wird spannend. Ich wünsche allen, die heute Nacht noch durcharbeiten müssen, viel Erfolg und frohes Schaffen ( Ich denke ganz doll an dich, Anna)!


Bis dann,


Freitag, 13. Juni 2014

Eröffnung des Fotostudios AudeLe

Hey meine Lieben,

gestern, Donnerstag den 12.06.2014 um 18:20 Uhr bin ich mit meiner Bachelorarbeit fertig geworden! Sehr erleichtert fühle ich mich noch nicht. Das kommt hoffentlich, wenn ich am Montag abgegeben habe :-)

Zum Glück hat sich das mit meinem Dilemma am Wochenende geklärt. Ich konnte mit Kristin (einer Kommilitonin) Plätze in Lingen tauschen. Sie braucht das Gespräch ja nicht mehr und ich musste unbedingt Samstag dran sein. Deswegen habe ich heute schon mit meiner Gruppe unser Referat im Seminar Public Affairs gehalten. Morgen geht es dann nach Lingen. Leider fahren die Bahnen nur alle zwei Stunden und deshalb muss ich schon um 7 Uhr die Bahn nehmen, um dann zwei Stunden da zu warten. Mein erstes Gespräch ist nämlich erst um 12. Aber Mareike fährt mit mir, denn sie ist zur gleichen Zeit dran. Vielleicht können wir ja unsere eigene kleine Stadtführung machen... ich habe schon von einem Extrablatt gehört....

Foto: facebook.com - Audele-Augenblicke-deines-Lebens

Wer von euch aber morgen zufällig oder geplant gegen 11 Uhr in Achim bei Bremen sein sollte, der MUSS bei der Eröffnung von Christines Fotostudio vorbei schauen! Sie ist eine unglaublich talentierte Fotografin, die mich schon mehr als einmal richtig gut in Szene gesetzt hat. Übrigens mein Header-Bild ist auch von ihr ;-) Na jedenfalls haben Maria und ich vor einem Jahr das Online-PR-Konzept für ihre Webseite und einen Jahres-Maßnahmenplan inklusive Eröffnungsfeier entwickelt. Ich wäre so gerne morgen dabei gewesen, aber leider schaffe ich es zeitlich nicht. Also wenn ihr Zeit habt und euch eine umwerfende Fotografin nicht entgehen lassen wollt, ab zum Achimer Bahnhofsgebäude! Es gibt auf jeden Fall leckeren Kuchen!

Und wer meinen Worten nicht traut - hier ist noch ein toller Artikel auf Facebook über AudeLe - Augenblicke deines Lebens!


Bis dann und drückt mir die Daumen für morgen (zwischen 12 und 16 Uhr bitte ganz fest drücken),


Mittwoch, 11. Juni 2014

27 Grad und Sonnenschein - nicht!

Fotos von rieker-onlineshop.de

Hallo ihr da draußen,

heute war irgendwie ein ganz schön anstrengender Tag. Ich weiß nicht, ob ich euch schon von meinem Debakel mit dem nächsten Wochenende erzählt habe. Auf jeden Fall findet am Wochenende ein Seminar von meiner Uni statt, an dem ich teilnehmen muss. (80% Anwesenheit) Dies ist schon der zweite Teil des Seminars, also habe ich bereits 50% schon geschafft. Das Problem ist nun, dass ich am Wochenende meine Vorstellungsgespräche für den Masterplatz in Lingen habe. Ich hatte zwar in der Anmeldemail darum gebeten, dass ich doch vielleicht meine zwei Termine an einem Tag abhandeln könnte, aber anscheinend ging dies gerade bei mir nicht..... zwei meiner Kommilitoninnen, die das gleiche Problem hatten, sind nun aus dem Schneider, da sie entweder nur an einem Tag dran sind oder gleich den ganzen Termin absagen konnten, da sie an der Hochschule Hannover angenommen wurden. So nun stehe ich zwischen a) Meinen Bachelor riskieren, da ich durch das Seminar fallen könnte oder b) eine Chance auf einen Masterplatz vertun. Ich habe bereits meinem Professor geschrieben und gefragt, ob ich nicht noch irgendeine Zusatzleistung abgeben könnte, um meine gefehlte Zeit wieder gut zu machen - bisher kam leider noch keine Antwort.

Also zu diesem Problem kam dann heute noch das Wetter dazu, für das ich mal so gar nicht gut angezogen war. Im Radio hieß es nämlich, dass es wieder an die 27 Grad werden sollten... tja, Überraschung: Nein, so warm war es nicht und dazu kam auch noch "eisiger" Wind und Regen. Ich beschwere mich ja selten... und noch seltener über kaltes Wetter, aber das hat mir heute wirklich die Laune verdorben! 

Um mich dann also zu Hause auch noch weiter abzulenken und die Fertigstellung meiner Bachelorarbeit herauszuzögern, habe ich mich erst einmal nach guten Lauf-Sandalen für den Urlaub umgeschaut. Gestern in der Stadt und auch meine Suche bei Zalando waren bisher erfolglos. Meine liebe Mama hat mir Rieker empfohlen und dort habe ich endlich etwas gefunden, was zumindest schon mal in die Richtung geht. Die Bilder seht ihr ja schon oben. Ich möchte bequeme, offene Schuhe haben, in denen ich einen ganzen Tag lang durch Portugal laufen kann. Sie sollten aber nicht gerade wie "Alte-Frauen-Schuhe" aussehen. Die von Rieker sehen schon mal ganz bequem aus und versuchen zumindest jung und dynamisch zu wirken... Ich werde sie mir erst mal bestellen und dann sehen, wie sie an mir aussehen - ich wollte ja nicht schon um 40 Jahre altern. Wenn noch jemand einen Tipp zum Thema gute Schuhe hat, immer her damit! :-)

So und nun mache ich mich mal ran an die letzten Korrekturen an meiner Bachelorarbeit. Morgen soll sie in den Druck und Freitag zur Uni gehen. Wünscht mir auf den letzten Metern noch einmal starke Nerven, Motivation und Durchhaltevermögen.

Bis dann,


Dienstag, 10. Juni 2014

Spontan-Shopping


Hallöchen,

 ein langer Tag neigt sich dem Ende. Heute war meine letzte Elefantentaufe *schlurchz*. Unser Silvesterknaller hat endlich einen Namen: TARU! Achja... der Zoo wird mir schon echt fehlen. Die Arbeit macht einfach so viel Spaß und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, nicht einfach so in den Zoo gehen zu können. Aber noch ist es ja nicht so weit :-)

Nachdem ich heute den ganzen Tag auf der Arbeit geschwitzt hatte, wollte ich unbedingt noch in die Stadt und mir ein paar neue KURZE Hosen kaufen. Na ja... ihr seht ja mein Ergebnis. Keine Hose, dafür aber zwei neue Regenschirme, eine Tasche, ein Gürtel und eine neue Strickjacke... wie das eben so ist. Aber zu meiner Verteidigung: Ich habe mindestens tausend Hosen anprobiert und keine hat so gesessen, wie ich es gerne hätte. Dann muss ich wohl doch noch mal in den Weiten des Internets stöbern und zig Pakete kommen lassen... dann kann ich ja auch gleich noch nach einem netten Paar Schuhen gucken - Sandalen für den Sommerurlaub. Bequem und trotzdem hübsch sollten sie sein. Das ist  kein leichtes Unterfangen sag ich euch!

Shoppen macht hungrig und da ich momentan so auf chinesisch stehe, wollte ich mal diesen Laden am Kröpcke ausprobieren. Das Ding heißt MaiMai und gibt es gleich zweimal dort... sehr merkwürdig. Ich habe mich für Reis mit gebackenem Hähnchen und Ananasscheiben in süßsaurer Soße entschieden. Das einzige, was ich weiter empfehlen kann, ist der Reis. Die Ananasscheiben waren Stücke aus einer Dose, die Soße hat dafür mehr nach Ananas als nach süßsauer geschmeckt und das Fleisch war auch eher mittelmäßig. Aber ein Versuch war es wert und jetzt weiß ich eben, dass ich da nicht mehr hingehen muss.

Und damit verabschiede ich mich auch schon wieder für heute. 

Bis die Tage


Montag, 9. Juni 2014

Freibadwetter


Einen wunderschönen Tag wünsche ich!

Der Sommer ist da und damit auch die Freibadsaison. Ich war ja eigentlich nie ein Fan von Freibädern - immer voll, laut, dreckige Toiletten, keine Duschen UND eben keine Bikini-Figur wie sie im Buche (eher in allen Magazinen) steht etc. etc. 

Samstag haben Maria und ich uns auf unsere Fahrräder geschwungen und sind zum Limmer Bad gefahren. Das traumhafte Wetter muss man ja nutzen! Also rein in den Bikini - auch wenn es recht komisch war, mich mal wieder so zu zeigen.
Die Strecke zum Bad war echt schön - fast eine kleine Fahrradtour über Stock und Stein und kleinen Umwegen. Dort angekommen gab es noch eine kleine Überraschung: Studentenrabatt für 1,50 Euro! Bei dem Eintrittspreis konnten wir uns auch noch ein leckeres Eis gönnen. Für Maria gab es ein Capri-Eis und für mich ein Solero...mhhh war das lecker!

Wir haben uns erst einen schönen Platz in der Sonne und in der Nähe vom Pool gesucht. Die kalte Dusche tat so gut und wurde von uns häufiger genutzt als das Schwimmbecken. Nachdem sich bei mir dann schon der ersten Sonnenbrand bemerkbar machte, haben wir uns ein schattigeres Plätzchen gesucht. Von da aus hatten wir immer noch alles im Blick und haben den Sommertag genießen können. Die Fahrradtour zurück nach Hause war dann doch schon etwas anstrengender, aber was solls - gut für den Popo!

Mal sehen, wie viele schöne Tage wir diesen Sommer haben werden. Das Limmer Bad kann ich aber auf jeden Fall empfehlen... nur nehmt euch bitte Badelatschen oder sonstige Schuhe für die Toiletten mit... Details möchte ich hier nicht weiter erläutern ;-)

Genießt den Sonnenschein,


Sonntag, 8. Juni 2014

Super süßes Partyoutfit


Hallöchen,

heute habe ich ein Outfit-Of-The-Day für euch - Super für einen heißen Sommertag. Perfekt für das kleine Workout zwischendurch und trotzdem passend für eine Party..... genau! Für eine BAD TASTE PARTY! Und genau zu so einer bin ich gestern gegangen. Verkleiden macht Spaß und hässlich verkleiden ist meine Disziplin! Ich habe einfach so eine Freude dabei. Klamotten zusammen schmeißen, die nie und nimmer zusammen passen. Mutige Farben und schockierende Kombis ausprobieren. Mal wieder richtig in den Farbeimer meiner Make-Up-Täschchen fallen. So alle zwei Monate fände ich das schon gut.


Na ja... aber zurück zum Thema. Marcel und Philipp (beides Journalisten) sind zusammen gezogen und haben dies feiern wollen. Die üblichen Verdächtigen waren anwesend, aber auch ein paar neue Pappenheimer sind dazu gestoßen. Trend des Abends: Schickes Hemd (zuvor drei Tage lang in der Türkei getragen) mit sportlich-eleganter Jogginghose - wahlweise in schwarz oder grau. Die beiden Gastgeber haben natürlich die goldene Himbeere des guten Geschmacks gewonnen: Philipp in Arielle-Badeanzug und Leggings mit pinkem Tütü. Marcel hat mit seinem rosanen bauchfreien Barbie-Top und den türkisen Leoparden-Shorts die Frauen zum Schwitzen gebracht. Von einigen Gästen hätte ich mir gerne noch ein bisschen mehr Kreativität bei der Kleiderwahl gewünscht. Und von einer Person war ich echt enttäuscht! Felix hat das Thema ignoriert und ist in seinem guten BVB-Trikot aufgetaucht... Aber er musste sich zum Glück nicht jedem erklären, denn es war ja eindeutig, dass sein schwarz-gelbes Shirt von gutem und ganz und gar nicht von einem BAD Taste zeugte. (Sorry Felix, wenn ich da jetzt irgendetwas falsch interpretiert habe ;-) )

Und das Essen war eine Gaumenfreude! Traumhaftes Chilli, Baguette, Frikkos, tausend Dips und interessante Gemüse-Cookies - also für jeden etwas dabei! Für die nötige Abkühlung in der Dachgeschoss-Wohnung gab es Kühlpacks frisch aus dem Gefrierschrank und einen heißbegehrten Standplatz vor dem Ventilator. 

Damit die Party ja nicht vergessen wird, haben die Gastgeber bunte Eddings ausgelegt und die Flurwand zur Verschönerung freigegeben - für echte Künstler und die, die es im alkoholisierten Zustand sein wollten. Laut Facebook ging die Party wohl heute Mittag gegen 12 Uhr zu ende... das heißt: Gute Party! Und für alle neugierigen Nasen gibt's natürlich auch noch ein paar Fotos von den best angezogensten Partygängern des Abends:



So... ich versuche dann jetzt mal die (hoffentlich) letzten Schönheitskorrekturen an meiner Bachelorarbeit vorzunehmen,

Bis dann,


Sonntag, 1. Juni 2014

Spontaner Ausflug nach Aachen



Hallo meine Lieben,

Fabi und ich sind am Wochenende spontan nach Aachen zu meinen Eltern gefahren. Die haben nicht schlecht gestaunt, als meine SMS kam: " Wir bräuchten in 15 Minuten ein Taxi vom Bahnhof zu euch!" Netterweise ist Papa dann auch schnell ins Auto gesprungen und hat uns abgeholt. Freitagabend haben wir noch gemütlich einen Film geschaut, bei dem ich eingeschlafen bin - nicht weil er so langweilig war, aber weil ich einfach von der Woche ganz schön erschöpft war. Samstag sind Fabi und ich nach Aachen rein gefahren. Wir sind vom Bushof aus zum Elisenbrunnen gelaufen. Dort habe ich ihm natürlich das "Stinkewasser" gezeigt. Zum ersten Mal bin ich durch die neue Grünanalage hinterm E-Brunnen gelaufen - sehr schön! Auf dem Münsterplatz war ein kleiner Markt und wir haben für Fabis Eltern eine echte Aachener Spezializät geholt: Printen! Mal sehen, ob sie ihnen schmecken. 

Ich war schon lange nicht mehr in unserem Dom, aber es hat sich echt mal wieder gelohnt. Die Decken sind ja der Wahnsinn! Wer hatte denn die Geduld diese winzigen Steinchen einzeln an die Decke zu kleben?? Unglaublich toll! Leider konnten wir uns nicht den kaiserlichen Marmorstuhl ansehen, aber vielleicht steht der ja nächstes Mal auf dem Programm. Anschließend haben wir uns bei wunderbarem Sonnenschein ein Eis gegönnt. Ich habe sogar eine halbe Kugel umsonst bekommen, da ich das Kinder-Country-Eis erst zuspät entdeckt hatte. Wirklich nett!

Wir sind über den Katschhof hoch zum Rathaus gelaufen, das leider geschlossen war. Auf dem Marktplatz fand ein Studentenfest statt - mit Live-Musik und kleinen Ständen. Über einen kleinen Umweg vorbei am berüchtigten Rotlichtviertel von Aachen (genau eine Straße) sind wir zurück zum Bushof gelaufen. 

Abends sind wir mit meinen Eltern essen gegangen und haben Fabi beigebracht wie man meiert oder schockt (Name ändert sich je nach Lokalität - Das Spiel mit den drei Würfeln halt). Nach einigen Runden Bier und Schnaps sind wir wieder auf der Couch Zuhause gelandet. Dieses Mal habe ich noch weniger vom Film mitbekommen. Sogar Fabi konnte die Augen nicht aufhalten und so haben wir ihn eben heute Morgen zu Ende geschaut.

Nach dem leckeren Grillen auf unserer schönen Terrasse, hat Mama uns dann wieder zum Bahnhof gebracht und unser kurzer Ausflug war zu Ende.

In der nächsten Woche steht wieder viel an - wenig Schlaf ist vorprogrammiert :-(

Bis die Tage,