Montag, 3. März 2014

Karneval 2014



Soooo, dieses Karneval haben wir natürlich auch wieder in Köln gefeiert und haben erneut meine Eltern um ihr Heim geraubt. Dieses Jahr waren sage und schreibe 8 Übernachtungsgäste angekündigt. Also drei in meinem Bett, zwei auf der Couch, einer auf einer Klappliege und zwei auf Luftmatratzen (zur Freude von unserem Hund Valentin).

Unsere feierwütige Crew 2014: Ulla, Markus (nur für eine Nacht), Henna, Maria, Anna, Nina, Marco, Christine und Lars. Ein bisschen Leid taten mir meine Eltern schon, aber nach mehrmaligem Nachfragen und der Antwort, dass alles in Ordnung wäre, hat sich mein schlechtes Gewissen wieder eingestellt.

Alice, Zwerg, Indianerin, Mini-Maus, Vampir, Hippie, The King of Love und Römerin

Papa und seine Freunde

Am ersten Abend (Fettdonnerstag) waren wir im Früh. Hier waren wir auch letztes Jahr schon und da wir sehr spät erst da waren, hatten wir den Kellerbereich fast für uns alleine - viel Platz zum Tanzen und Mitsingen. Papa und seine Freunde sind auch dazu gestoßen und so hatten wir einen tollen Abend mit einer richtig großen Truppe. Leider haben wir schon am ersten Abend eine Jacke mit allen wichtigen Dingen, wie Perso, Studentenausweis, Schlüssel und Co. verloren, aber das hat die Stimmung zum Glück nur kurz gedrückt, denn wir hatten ja noch zwei Tage voller Jeckereien vor uns.

Pirat, Piratin, Mexikaner, Rotkäppchen, Zebra, Bayerin, Zalando-Paket und Engel

Am zweiten Tag haben wir unser Glück wieder im Kölschzelt versucht, aber wie auch letztes Jahr, sind wir nicht mehr reingekommen. Selbst die Aktion von Maria, Christine und Nina, die sich als Reporter von Antenne Niedersachsen ausgegeben haben, hat uns keine Eintrittskarte beschert. Auf der Hauptpartymeile (Zülpicher Straße/Platz oder so ähnlich) haben wir einen kleinen Schuppen mit guter Musik und günstigem Bier gefunden. Vor Mitternacht war da der Spaß aber schon vorbei, denn Marias und Christines Handy wurde geklaut. Nach einer brisanten Verfolgungsjagd und einer Unterhaltung mit dem Dieb, haben wir eins der beiden Handys wieder bekommen. Der Dieb hat doch schnell die Beine in die Hand genommen und ist davon gerast, als er gemerkt hat, dass wir offensichtlich in der Überzahl waren. Selbst keiner unserer Super-Sportler konnte ihn aufhalten und so war auch der Abschluss des zweiten Abend mehr als fröhlich. 

Pirat, Alice, The King of Love, Zalando-Paket, Piratin, Gärtnerin, Rotkäppchen und Römerin

Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei - also hat es uns am letzten Tag ins Haus Unkelbach verschlagen - Nette Location, Bier im 10er Pack und gute Musik, aber leider viel zu voll. Wir haben die meiste Zeit im Innenhof verbracht, wo es dann doch etwas zu kühl für meine Verhältnisse war (und das will schon was heißen). Nach ein paar guten Stunden tanzen, singen, fröhlich sein ging es wieder Richtung Heimat. 

Ich würde sagen, obwohl wir ein paar Verluste verkraften mussten, war es doch wieder ein kunterbuntes Karneval und auf jeden Fall eine Tradition, die nächstes Jahr wieder ihren Platz finden wird.

Bis dann,

Sunny

Montag, 17. Februar 2014

Verneigt euch vor der Kohlkönigin

Hallo meine Lieben,

lang lang ist's her und natürlich ist viel passiert. Seit zwei Wochen habe ich wohlverdiente Semesterferien und versuche diese so gut wie möglich zu genießen. Der Januar war echt anstrengend. Zwei Klausuren, drei Hausarbeiten und ein Referat. Das Stressige war nicht die Arbeit an sich, sondern das schlechte Gewissen. Ich mache ja so gerne andere Dinge, die Spaß machen, anstatt mich hin zu setzen und zu lernen. Aber es hilft ja alles nichts, die Prüfungen kommen ja eh. Und so habe ich nun alles geschafft und sogar schon die erste Note zurück bekommen. Maria und ich haben zusammen an einem PR-Konzept für AudeLe - Augenblicke deines Lebens gearbeitet und wir dürfen mit dem Ergebnis voll und ganz zufrieden sein. Wir haben uns auch direkt mit einem leckeren Essen und einem Glas Sekt selbst gefeiert - so wie es sich gehört.

Marias Wraps

Mein Sponsoring-Angebot für die Uni

Neben Unistress gab es natürlich auch noch andere spannende "außerschulische" Aktivitäten. Zum Beispiel Valentinstag! Da ich ja eine gute Mitbewohnerin bin, habe ich Maria mit einer Kleinigkeit überrascht. Sie hat es schließlich verdient. Aber auch ich wurde verwöhnt. Fabi ist doch noch spontan her gekommen. Es gab rosa Rosen und Luftballons - so wie ich es gerne habe. Maria ist netterweise als Amor eingesprungen und hat alles vorbereitet, als ich Fabi vom Bahnhof abgeholt habe.

Für Maria
Für mich
Meine Eltern haben sich einen Hund zugelegt. Passend zum Feiertag heißt er Valentin. Er ist ein ganz süßer Mischling. Noch habe ich ihn nicht kennen gelernt, aber an Karneval fahre ich ja nach Hause und da werde ich unser neues Familienmitglied gebührend willkommen heißen. 


Letztes Wochenende habe ich endlich mal etwas typisch nordisches getan. Wir sind auf eine Kohltour gegangen. Eigentlich ist es nichts anderes als mit einem Bollerwagen mit viel Alkohol und tollen Spielen spazieren zu gehen, um zum Schluss in einem Restaurant einzukehren und dort Grünkohl zu essen. Wir waren um die 15 Leute und es hat einfach sooo viel Spaß gemacht. Ich kannte zwar nicht alle, aber das hat sich bei den vielen Kurzen, die wir verteilt haben, schnell geändert. Die Truppe war einfach klasse und ich habe selten so viel beim Spazieren gelacht. Da wir immer wieder Pinkelpausen für die Mädels einrichten mussten, hat sich unser Spaziergang etwas in die Länge gezogen und somit kamen wir als letzte Gruppe im Restaurant an. Dort bekamen wir "leckeren" Kohl... natürlich musste ich ihn auch probieren und kann mit Recht behaupten: Ist nicht so mein Fall. Aber nun gut. Meiner bekannten Doofheit wegen, trage ich nun den Titel der Kohlkönigin. Als Unwissende fragte ich nämlich den Kellner nach Grünkohl ohne Pilzen, aber mit Fleisch. Das fanden die anderen so urkomisch, dass sie mich prompt zur Königin machten. (Für alle Mitunwissenden: Grünkohl gibt es nie mit Pilzen, außer man bestellt die vegetarische Version, wo dann auch kein Kohl dabei ist) Unser Organisator hat sich wirklich viel Mühe gegeben und nun hängt in meinem Zimmer ein unheimlich schwerer, grüner, aber echter Kuh-Schulterknochen mit allen Namen von der Kohltour. Ich muss aber noch googlen, ob der Titel "Kohlkönig" wirklich so gut ist, wie es klingt. Nicht, dass das wie mit dem Schützenkönig ist und keiner den Vogel abschießen will, da man dann erst mal einen Kredit für die ganze Show aufnehmen muss...

Trotzdem mein Fazit: Nächstes Jahr bitte wieder!

Der Knochen
Unser Proviant
Dann bis die Tage,

eure Sunny


PS: Ich hatte Einjähriges im Zoo und ich hätte nicht die besten Kollegen, wenn sie sich dafür nicht etwas ganz Besonderes ausgedacht hätten. Das beste Geschenk für eine Einjährige: Mein erstes Fühlbuch. Danke schön!


Donnerstag, 9. Januar 2014

Weihnachten und Silvester 2013

Frohes neues Jahr 2014 wünsche ich euch allen!

Wie wahrscheinlich viele andere Studenten auch, bin ich über die Weihnachtstage zu meinen Eltern gefahren. Dort habe ich mich natürlich wieder verwöhnen lassen und die Zeit mit meinen Eltern genossen. Wir waren dieses Jahr einer weniger, da mein liebes Kaninchen Vicky gestorben ist. Deswegen musste Tina, unser anderes Kaninchen, noch mehr von meinen Knuddeleien und Fotosessions aushalten.



An den Weihnachtstagen habe ich gekocht und stellt euch vor: Wir leben alle noch! Ich muss sagen, ich habe die Rezepte das erste mal ausprobiert und einige sind noch verbesserungswürdig. Wir waren uns einig, dass die gefüllten Cannellonis aus dem Ofen wohl das beste Essen war. Das muss ich auch unbedingt noch mal machen - ein Geschmacksfeuerwerk ;-)


Papa und ich sind nach den Feiertagen zum Karnevalswierts gefahren und haben uns schon mal unsere Kostüme geholt. Da wächst die Vorfreude fast ins Unermessliche. Verraten wird hier natürlich nichts - Das Geheimnis wird wohl erst zu Aschermittwoch gelüftet :-)

Am 28. Dezember bin ich dann zurück nach Hannover gefahren und durfte am nächsten Tag meinen Liebsten vom Bahnhof abholen. Fabi war nämlich zu Besuch!! Wir mussten noch ein paar Accessoires für mein Silvester-Outfit besorgen und haben einfach eine schöne Zeit miteinander verbracht. Dazu gehörte auch eine besondere Silvesterparty mit Motto. Dieses Mal sind alle Gäste in Weltraumoptik erschienen und unsere Wohnung war auch kaum wieder zuerkennen. Maria war natürlich wieder sehr kreativ und hat mit Hilfe von unseren Freunden das Wohnzimmer in ein Silbermeer, den Flur in die Venus und de Küche in den Sternenhimmel verwandelt. Die Bilder sprechen für sich:



Die Beamstation

Venus und Mars

Laura und Ulla

Und am 2. Januar hieß es auch schon wieder Abschiednehmen. Fabi fuhr zurück nach Berlin, um am nächsten Tag mit seinen Eltern nach Spanien zu fliegen. Zum Glück kommt er morgen Abend wieder nach Deutschland und ich kann endlich wieder mit ihm reden. Er hat nämlich kein Handy mitgenommen und die sieben Tag ohne Kontakt fühlen sich an wie eine halbe Ewigkeit.

Zum Glück werde ich vom Prüfungsstress ein wenig abgelenkt, denn nächsten Montag schreibe ich meine erste Klausur. In der Woche darauf halte ich noch ein Referat und muss eine Hausarbeit abgeben. Ende des Monats stehen noch zwei Hausarbeiten und eine Klausur an - also wenig Zeit für Herzschmerz und Freizeit. Im Februar sieht ja dann alles ganz anders aus und Karneval rückt auch immer näher :-)

Also bis demnächst,

Sunny

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Abstürzi-Party III

Alle Jahre wieder... oder wie war das noch? Die Abstürzi-Partys sind schon fester Bestandteil unseres Semesters und werden es bis zum Ende auch bleiben. Zur Erinnerung: Der Name Abstürzi stand von einem fast gleichnamigen Professor, deren Klausur das Ende des Semesters einläutete und da der Name noch eine zweite ganz versteckte Bedeutung hat, wurde die Abschlussparty eben so genannt... und das nicht ohne Grund. Hier einmal der Link zum Post über die erste Abstürzi-Party

Ich muss sagen, dieses Jahr lief alles wie am Schnürchen. Es gab keine Beschwerden, keine Polizei und fast keine Alkoholleichen... zumindest keine, von denen öffentlich gesprochen wurde. Wir haben dieses Mal nur eine Person schlafend im Tischtenniskeller gefunden... dieses Jahr auch ohne Erbrochenes! und bis auf eine Toilettenpapier-Deko auf dem Klo ist wohl nichts zu Bruch gegangen - obwohl der Billard-Tisch mehr ominöse Flecken aufweist als zuvor. Also war alles im Rahmen und die nächste Party kann kommen - vorausgesetzt Thilo lässt sich erneut überreden, den Gastgeber zu spielen. Nun trägt er nämlich die alleinige Verantwortung, denn ich bin fein raus aus dem Spiel :-)

Also hier die braven Fotos von diesem Jahr:

Ulla, Andra, Philipp, Markus, Anna und Maria

Annika, Ulla und Andra

Andra, Basti und Volker

Abstürzi III
Hier noch ein kleines Fundstück - dachte das passt ganz gut ;-)

Freimarkt im November
Bis dann,
Sunny

Montag, 2. Dezember 2013

Neues von Fulbright

Es ist nun zwei Wochen her, dass ich einen Brief von der Fulbright-Kommission bekommen habe. Leider habe ich das Stipendium nicht bekommen, aber ich bin auf der Ersatzliste gelandet. Dort stehen nun 10 Kandidaten und warten und bangen bis Ende Februar auf ihr Schicksal. Um die Chance zu erhöhen, das Stipendium doch noch zu bekommen, muss ich mich nun selbst an einer amerikanischen Uni bewerben. Das heißt wieder: Bewerbungen ausfüllen, Gutachter finden, Noten evaluieren lassen, Bewerbungsgebühren bezahlen - also wieder eine ganze Menge Arbeit und Geld investieren. Natürlich ist das ein Klacks, wenn man wüsste, dass man das Stipendium wirklich bekommt. Aber so, stehe ich gerade kurz vor einer mittleren Lebenskrise. Entweder ich investiere noch mal ca. 200 Euro und bewerbe mich, habe die Chance auf eine tolle und lebensbestimmende Erfahrung oder ich spare das Geld und die Nerven und gebe auf.... ich würde mich immer fragen: Was wäre wenn? Was wäre, wenn durch Zufall jemand von der Hauptliste abspringt, was wäre, wenn ich durch meine Bewerbung an der Uni direkt als nächste auf der Liste stehen würde? Was wäre, wenn ich auch noch an der Uni angenommen werde und sich alles so fügt, wie ich es mir erträumt hätte?

Diese Entscheidung scheint so einfach und doch so schwer. Mein Kopf ist gerade damit beschäftigt, ein Bachelor-Thema zu finden. Dazu kommt noch das aktuelle Semester mit Hausarbeiten, Referaten und Prüfungen... Und Weihnachten steht auch noch vor der Tür.

Am liebsten würde ich gerade in ein Flugzeug steigen und alles hinter mir lassen - den Kopf freimachen. An nichts denken! Aber so ist das Leben nicht und so bin ich auch nicht. Ich mache mir Gedanken und mich lässt auch nichts so schnell los. Also heißt es: Schlaflose Nächte, Kopfschmerzen und einfach mal in den sauren Apfel beißen und weitermachen - was anderes bleibt mir ja nicht übrig und was anderes würde mich in absehbarer Zukunft auch nicht glücklich machen.

So. Punkt.
Gute Nacht,
Sunny

Dienstag, 12. November 2013

Eine Woche Dänemark


Einen wunderschönen guten Abend meine Lieben,

ich bin zurück von einer unglaublich tollen Woche in Dänemark. So viel Spaß, Entspannung und Alkohol hatte ich schon lange nicht mehr. 

Die Hinfahrt war anstrengend und lang - arme Maria, denn sie musste den ganzen Weg alleine fahren. Schließlich hat ihr Opa uns das heilige Auto anvertraut und da durfte nichts dran kommen. Bevor es aber auf die Autobahn ging, haben wir sechs erst einmal fleißig eingekauft: Toilettenpapier, Spüli, Salz... und natürlich die wichtigen Dinge, wie Alkohol, Chips, Schokolade und achja... Alkohol ;-)


Zum Glück hatten wir keine großen Staus und sind noch rechtzeitig zur Schlüsselübergabe angekommen. Das Haus hat all unsere Erwartungen übertroffen und sah wirklich so aus, wie auf den Bildern! Highlight: Sauna, Whirlpool, Swimmingpool und neue Möbel. All das wurde natürlich auch direkt am ersten Abend ausgiebig getestet. Sowieso waren die sanitären Anlagen die ganze Woche im Dauereinsatz. Wenn man schon mal den Luxus hat, muss man ihn auch gefälligst nutzen (Das haben wir dann am Ende auch bei der Strom/Heizungs-Abrechnung gemerkt).

Um den Urlaub grob zusammenzufassen: Wir haben Spiele gespielt, Lieder gesungen, Filme geschaut, Strandspaziergänge gemacht und es uns einfach gut gehen lassen. Das Wetter war nicht so berauschend, aber da wir eh den halben Tag verschlafen haben, hat uns das wenig gestört... außer die zwei Male, an denen wir die Umgebung erkunden wollten. Vor allem Nina und ich haben eine dicke Regenwolke auf unserem zweistündigen Spaziergang durch die Walachei auf die Probe gestellt  - ich verrat's euch: Die Wolke hat gewonnen! 




So nun sind wir wieder alle daheim und schlafen in unseren eigenen Betten. Komisch ist es schon, morgens nicht mehr von dem Duft frischgebackener Brötchen aufzuwachen und bei gedecktem Frühstückstisch über die Geschehnisse des letzten Abends zu diskutieren. Deswegen haben wir uns fest vorgenommen, so eine Reise bald zu wiederholen. Genau so etwas hat mir so lange gefehlt - eine tolle Truppe mit unglaublich lustigen und lieben Menschen, mit denen ich Spaß haben kann und wo sich jeder einfach wohlfühlt.

Danke meine Lieben!!

Bis bald,
Sunny

Samstag, 2. November 2013

Bis nächste Woche


Meine Lieben,

morgen... also eher heute fahre ich in den Urlaub. Wir sind mit einer lustiger Sechertruppe unterwegs nach Dänemark. Um euch ein wenig neidisch zu machen, hier unser Haus.


Mehr gibt es dann nächste Woche, wenn ich wieder im Lande bin.

Eure Sunny

Dienstag, 29. Oktober 2013

Angstschreie und ein frischer Babyfant


Ein Schock zum Anfang

Nichts ahnend habe ich mit Fabi telefoniert, da kam ein Schrei aus der Küche... ein Hilfeschrei! Maria brauchte dringend meinen Beistand - als gute Freundin eilte ich natürlich sofort herbei und was sah ich?? Eine riesengroße, fette, schwarze Spinne und eine bewaffnete Maria. Gewählte Waffe: Cola-Glas und Werbeblatt. Da ich selbst Angst vor den Viechern habe, war mein erster Tipp: Schubs sie an, dann kommt sie aus der Ecke. Wie gesagt, so getan. Nur leider ist Agatha herunter gefallen und war für einen kurzen Moment verschwunden. Eine helle Aufruhr - Maria und ich sind mit einem spitzen Schrei zwei Meter zurück gesprungen. Langsam fasste Maria sich ein Herz und hob die Matte von der Fensterbank hoch. Da saß sie - dick und gemein! Nun konnte Maria das Glas über sie stülpen und sie einfangen. Meine glorreiche Aufgabe bestand darin das Fenster im Wohnzimmer zu öffnen, um den Feind in die Freiheit zu entlassen... ich hätte sie ja im Waschbecken ertränkt....

Keine zwei Stunden später ertönte ein weiterer Schrei - dieses Mal aus dem Badezimmer. Wie ein tapferer Ritter befreite Maria uns auch von diesem Ungetüm (ich nannte es Thekla). Zur Beruhigung mussten wir uns dann erst einmal einen schönen Film anschauen und ein Stückchen Schokolade für die Nerven essen. Mit "Tatsächlich Liebe" verlief der Abend dann wie gewünscht: viele ohhhhs und ahhhs erfüllt von Liebe und Freude!


Foto: Erlebnis-Zoo Hannover

Noch mehr "oh wie süß's" hörte ich heute auf der Arbeit. Denn ein neuer Babyfant ist am Sonntag geboren. Heute haben wir ihn der Presse vorgestellt. Das graue Mädchen ist wirklich hübsch und hat schon jetzt hunderte Herzen erobert! Mehr Details zu Mama und Kind gibt’s hier!

Einfach zum Verlieben:

Montag, 28. Oktober 2013

Raus in die Natur

Im Oktober sollte man ja die letzten warmen Tage genießen und raus an die frische Luft gehen. Genau das haben wir uns auch gedacht! Oscar, Markus, Nina, Ulla, Maria und ich sind auf Geocaching-Suche gegangen. Für alle die diese tolle Aktivität noch gar nicht kennen, hier eine kleine Erklärung:

Webdefinition:
Geocaching, auch GPS-Schnitzeljagd genannt, ist eine Art elektronische Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Die Verstecke werden anhand geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade und "besondere" Suchen. Zum Beispiel gibt es Rätsel, die man erst lösen muss, bevor die Endkoordinaten preisgegeben werden. Also was für die grauen Zellen und den schlaffen Körper.

Wir haben uns einen Nacht-Cache ausgesucht. Also Taschenlampen schnappen und reichlich in der Gegend rumfunzeln. Dabei sollte doch beachtet werden, dass die Menschen in ihren Wohnzimmern nicht denken, dass sie gleich ausgeraubt werden oder gar die Polizei rufen, da ein Haufen von Menschen mysteriös umher wandern... Hier ist auch noch mal wichtig zu sagen, dass man auf der Suche auch keinem "Muggel" (die Unwissenden) erzählen darf, was man denn gerade da tut und wonach man sucht. 

Leider waren wir nicht erfolgreich und wir haben die Suche nach zwei oder drei Stunden abgebrochen. Die Hinweise waren zwar gut, aber irgendwie sind wir wohl an einer Stelle falsch abgebogen und haben den nächsten Tipp nicht mehr gefunden. Nächstes Mal wählen vielleicht auch besser einen Anfänger-Cache, damit die Erfolgschancen ein bisschen besser sind.

Bald ist Halloween und da wir letztes Jahr schon einen ganzen Monat zu früh mit dem Kürbisschnitzen angefangen haben, sind wir dieses Mal nur zwei Wochen zu früh dran. Maria, Laura und ich waren kreativ und fleißig zu gleich. Erst wurden die drei großen,sehr ungleichen Kürbisse ausgehöhlt. Da kam eine Menge Kerne und Fleisch raus. Als nächstes haben wir uns an die Suppe und das Brot gemacht. Laura war für die Röstung der Kerne zuständig und hat einen super Job mit der richtigen Würzung gemacht - schön salzig! :-)
Maria hat die Brote gebacken und ich durfte auf die Suppe aufpassen. Nach einem leckeren Abendessen, haben wir uns dann an die eigentliche Arbeit gemacht. Dieses Jahr haben wir alle Fratzen geschnitzt - kein Platz für Missgeschicke und verhunzte Kürbisse!

Und hier das grausame Ergebnis:



Fazit: Schnitzen macht Spaß und eine tolle Deko ergibt es auch. Suppe hat geschmeckt, aber meine Lieblingsspeise wird sie wohl nicht werden.

Bis bald, 

Sunny


Sonntag, 27. Oktober 2013

Bewerbung um das Fulbright Stipendium

Also wie vielleicht ein paar von euch wissen, habe ich mich um ein Stipendium  der Fulbright Kommission beworben, um meinen Master in den USA zu machen.

Für die, die es interessiert beschreibe ich mal das Verfahren:

Also als erstes habe ich im Juli meine Bewerbung zusammen gestellt. Dazu gehörten zwei Aufsätze zu meinen Studienvorhaben und meiner persönlichen Entwicklung. Außerdem brauchte ich zwei Referenzschreiben von Professoren, die ich ungelesen weiter schicken musste. Neugierig war ich schon, aber meine Professoren wollten mir auch keine Kopie schicken... ist ja auch richtig so, aber vielleicht bekomme ich sie ja doch irgendwann zu sehen. Man wird ja doch gerne gebauchpinselt ;-)

Als nächstes habe ich mich ein wenig auf die faule Haut gelegt, denn die Testergebnisse des TOEFL und GRE mussten ja erst Ende November bei der Kommission eintreffen. Mitte September habe ich dann den TOEFL-Test geschrieben. Alle Materialien dazu habe ich mir kostenlos von der Webseite geholt. Denn wer einigermaßen gut im Englisch ist, braucht sich kein teures Buch zu holen. Da reichen die Beispiel-Fragen online völlig aus! Das Wichtigste ist einfach, dass man mit dem Format des Test vertraut wird und weiß, wie die Fragen gestellt werden.

Dann habe ich gewartet bis ich die Ergebnisse bekam. Zum Glück waren sie besser als erwartet und ich konnte mich für den GRE-Test Anfang Oktober in Hamburg anmelden. Dafür habe ich circa zwei Wochen gelernt und im Nachhinein würde ich sagen, dass das zu wenig war. Viel zu wenig! Wenn allein amerikanische Studenten zwei bis drei Monate dafür büffeln, brauchen internationale Studenten wesentlich mehr Zeit um genügen Vokabeln auswendig zu lernen und das Mathewissen wieder drauf zu schaufeln. Dementsprechend bin ich auch nicht mit meinen Ergebnissen zufrieden, aber ich habe weder die Zeit noch das Geld, um ihn noch mal zu machen. Ich hoffe einfach, dass die Unis ein Auge zu drücken oder ihnen die Ergebnisse vielleicht ganz egal sind. Hierfür empfehle ich auf jeden Fall ein Buch zu kaufen. Das hilft wirklich und ist gar nicht mal so teuer. Denn ohne einen Leitfaden ist man in diesem Dschungel echt verloren. Ich wusste überhaupt nicht womit ich anfangen sollte und da hat mir das Buch von "The Princeton Review" wirklich gut geholfen!

Ende September habe ich eine Email von der Kommission bekommen, in der ich in die Endrunde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Das hat mir noch mal eine ganze Portion Zuversicht geschenkt. Ende Oktober, genauer gesagt letzten Montag, war es soweit: Auf nach Berlin und dem Komitee aus drei Professoren und einem Fulbright-Vertreter stellen. Normalerweise fragen sie immer nach aktuellen Geschehen in der US-Politik und den Deutsch-Amerikanischen Beziehungen. Außerdem fragen sie nach persönlichen Meinungen und Vorhaben als deutscher Botschafter - zum Beispiel: Welches Thema würdest du für einen Vortrag über Deutschland wählen? Wie würdest du einen deutschen Abend gestalten? Welche Traditionen sind wichtig in Deutschland? Was steht für Deutschland? Wie würdest du einen Amerikaner überzeugen in Deutschland zu studieren? Wie würdest du als deutscher Botschafter in Amerika deine Nachricht verbreiten?

Das Gespräch dauert ungefähr eine Stunde und man sitzt nicht allein vor der "Jury" - wir waren zu dritt, aber es können auch bis zu fünf Personen gleichzeitig interviewt werden.
Leider habe ich noch keine Antwort bekommen. Die Briefe mit Ab- und Zusagen werden erst Anfang November rausgeschickt - aber dann werde ich bestimmt noch mal darüber schreiben - geschweige denn, ich habe eine Zusage bekommen, denn dann geht es direkt weiter mit den Vorbereitungen für die Bewerbung an der amerikanischen Uni. Das wird auch noch mal richtig spannend. Ich werde euch auf dem Laufenden halten... versprochen! :-)


Hier geht's zur Fortsetzung



Samstag, 26. Oktober 2013

Songs - Verkleide dich als dein Lieblingslied



Mein 23. Geburtstag stand unter einem besonderen Motto: Songs - Verkleide dich als dein Lieblingslied (Wobei "Lieblingslied" nicht all zu ernst genommen werden sollte).

Ich muss sagen, dass sich bis auf ein, zwei Ausnahmen alle Gäste sehr viel Mühe mit ihrem Kostüm gegeben haben. Hier einmal kurz die Playlist des Abends:

John Paul Young - Love Is In The Air
Nena - 99 Luftballons
Dschinghis Khan - Moscau
Falco - Der Kommissar
Taio Cruz - Hangover
Tiger & Zyntherius - Sunglasses At Night
IZ - Over The Rainbow
Christina Aguilera - Candyman
Fergie - A Little Party Never Killed Nobody
Village People - YMCA
Deichkind - Illegale Fans
Robbie Williams -Angels
Deichkind - Arbeit Nervt
Capital Cities - Safe And Sound
Absolute Beginner - Füchse

Ein toller Abend mit unglaublich schönen Menschen! Um Mitternacht wurde ich mit traumhaften Geschenken überhäuft und von allen Seiten gedrückt, wie es sich nun mal gehört. Am nächsten Morgen gab es auch noch ein großes Geburtstagsfrühstück mit zauberhaften Rosen von meinem Liebsten, der leider nicht da sein konnte.

Aber am besten lässt sich der Abend eh mit Bilder beschreiben. Also Musik an und gucken:





  

Sonntag, 22. September 2013

Umziehen und Tschüss sagen

Mein altes Zimmer

Wow, über einen Monat ist es schon wieder her.... Hallo erstmal!

Vieles hat sich verändert!

Ich bin umgezogen! Raus aus dem Studentenwohnheim, rein in eine wunderschöne WG mit Maria. Sie hat ja schon vorher dort gewohnt und alles toll eingerichtet. Da lebt man sich direkt schneller ein. Mein Zimmer ist nun auch soweit fertig, es fehlen noch ein paar Bilderrahmen, eine größere Kiste und ein Teppich und dann sollte alles seinen Platz haben. Der Umzug war ganz schön stressig. Zum Glück ist Papa her gekommen und hat mir geholfen. Er hat auch die Waschmaschine mitgebracht, die Oscar und sein Freund mit reichlich Manneskraft die Treppen hochgehievt haben. Danke noch mal!! Papa und ich haben auch direkt zwei Mal den Weg nach Ikea auf uns genommen, da wir mir noch ein Billy Regal gekauft haben. Am Tag des Umzugs hat er dann alles alleine aufgebaut, während Fabi und ich drei Mal hin und her fahren mussten, bis all mein Kram in der neuen Wohnung war. Alles hat wunderbar geklappt und nun kann das aufregende WG-Leben losgehen --- und zwar direkt mit einer Einweihungsfeier. Es waren noch Semesterferien, deswegen konnten nicht alle eingeladenen Gäste kommen, aber es war auch so ein sehr schöner Abend mit den wichtigsten Leuten. Am nächsten Morgen gab es sogar Frühstück vom Lieferservice (Markus hat sich erbarmt).
Mein neues Zimmer


Eine Woche darauf habe ich den TOEFL-Test geschrieben, den ich brauche, um das Stipendium für mein Studium in den USA zu bekommen. Gestern habe ich das Ergebnis bekommen: 110 von 120 Punkten! Das war der leichtere Test, nun muss ich mich auf den GRE-Test vorbereiten, der wohl um einiges schwieriger sein soll :-(

Gestern ist auch Fabi aus dem Studentenwohnheim ausgezogen. Seine Mutter war hier und hat ihm beim Packen geholfen. Bei ihm kamen auch stolze acht große Kartons zustande. Zum Glück hat alles in den Transporter gepasst. Nun ist er wieder in Berlin und hat mich hier ganz allein gelassen :-( Aber wir werden uns ja hoffentlich bald wieder sehen - außerdem in Zeiten von Handys, Skype und Briefen, ist man ja nie ganz aus der Welt. Zu seinem Abschied hat er auch eine kleine Party geschmissen. Es gab leckere Bowle und heiße Billardpartien. Es ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn man nicht mehr weiß, um wie viel Uhr man ins Bett gekommen ist.... oder? ;-)



So, Dienstag fängt die Uni wieder an und dann ist das leichte Leben vorbei.... naja... also ich denke, ich werde mich auch dieses Semester nicht über arbeiten. Schließlich habe ich nur sechs Kurse. Dafür kann ich mich ja dann bei der Arbeit im Zoo voll und ganz auslassen.

Also bis zum nächsten Mal,
eure Sunny

Mittwoch, 14. August 2013

Zwei Wochen Heimaturlaub

Hallöchen,

lang lang ist's her. Bevor ich nach Polen gefahren bin, war ich ja zwei Wochen Zuhause und dort haben wir auch ein paar tolle Ausflüge gemacht. Also hier ein kleiner Nachtrag.

Zu Papas Geburtstag sind wir Segway gefahren. Das hat super viel Spaß gemacht und ich würde am liebsten gleich noch mal machen. Man muss sich einfach mit seinem Gewicht nach vorne legen und schon fährt das Ding los. Erst ist es ein sehr komisches Gefühl, da man keine Bremse oder so hat. Aber nach einer Weile hat man sich schon so sehr daran gewöhnt, dass man gar nicht mehr absteigen möchte. Leider ist das immer noch sehr teuer und es bleibt wohl erst einmal bei diesem einmaligen Erlebnis, aber wenn die Preise etwas studentenfreundlicher werden, würde ich das auch gerne mal in Hannover ausprobieren.




In der gleichen Woche haben Papa und ich auch eine Fahrradtour gemacht. Er hat sich vor kurzem ein E-Bike gekauft und ich hatte mir für den Tag eins ausgeliehen. Das war wirklich lustig, weil mein Fahrrad richtig laut war und man jedes mal gehört hat, wenn der Motor angegangen ist. Wir sind bis zum Blausteinsee gefahren und noch weiter bis zu einem Aussichtspunkt. Der lag aber auf dem Berg und selbst mit Antriebsmotor war das ganz schön anstrengend da hoch zu kommen. Papa musste natürlich elegant an den Profi-Radfahrern vorbei rasen, die selbstverständlich sehr irritiert waren. Oben angekommen haben sie schnell entdeckt, warum Papa so schnell war.

Von unseren Nachbarn haben wir Karten für das Jahrhundertspiel Deutschland vs Holland bekommen. Die ganzen "alten" Stars haben gespielt und ich konnte den neuen Tivoli endlich mal bei einem Spiel erleben. Es war aber so heiß an dem Tag und die Sonne stand die ganze Zeit gegenüber von uns. Ein Ordner ist sogar umgefallen. Ich hatte am nächsten Morgen nur Muskelkater im Arm, da ich mir die Eintrittskarte als Sonnenschutz vors Gesicht gehalten habe. Das Spiel war nicht ganz sooo spannend und Deutschland hat verloren. Aber ein Erlebnis war es trotzdem.
Mama, Papa und Tobi
Am letzten Wochenende hat mich Fabi besucht und zusammen mit meinen Eltern haben wir einen Ausflug in den holländischen Park "Mondo Verde" gemacht. Das ist so eine Mischung aus Zoo, Grünanlagen und Freizeitpark. Es war alles so riesig, aber wir haben trotzdem alles recht zügig geschafft. Es gibt dort tolle Kulissen, wie zum Beispiel China und Japan oder die nachgebauten Dinosaurier. Es war auch für jeden was dabei. Am meisten Spaß hatten Papa und Fabi beim Autoscooter - immer schön mit Vollgas in den nächsten Wagen rammen.... na gut, ich hatte auch meinen Spaß!




Und so gingen zwei Wochen Hotel Mama ganz schön schnell vorbei - wie immer! Ich genieße die Zeit Zuhause immer sehr, obwohl es doch eine Umstellung ist, sich wieder auf andere Menschen einzustellen und in einem großen Haus zu wohnen, anstatt in meinen 9 Quadratmetern. Das nächste Mal werde ich meine Eltern wohl erst wieder zu meinem Geburtstag sehen. 

So, das war also eine kleine Zusammenfassung von meinem Sommer in der Heimat.

Bis dann,

Sunny