Samstag, 26. Oktober 2013

Songs - Verkleide dich als dein Lieblingslied



Mein 23. Geburtstag stand unter einem besonderen Motto: Songs - Verkleide dich als dein Lieblingslied (Wobei "Lieblingslied" nicht all zu ernst genommen werden sollte).

Ich muss sagen, dass sich bis auf ein, zwei Ausnahmen alle Gäste sehr viel Mühe mit ihrem Kostüm gegeben haben. Hier einmal kurz die Playlist des Abends:

John Paul Young - Love Is In The Air
Nena - 99 Luftballons
Dschinghis Khan - Moscau
Falco - Der Kommissar
Taio Cruz - Hangover
Tiger & Zyntherius - Sunglasses At Night
IZ - Over The Rainbow
Christina Aguilera - Candyman
Fergie - A Little Party Never Killed Nobody
Village People - YMCA
Deichkind - Illegale Fans
Robbie Williams -Angels
Deichkind - Arbeit Nervt
Capital Cities - Safe And Sound
Absolute Beginner - Füchse

Ein toller Abend mit unglaublich schönen Menschen! Um Mitternacht wurde ich mit traumhaften Geschenken überhäuft und von allen Seiten gedrückt, wie es sich nun mal gehört. Am nächsten Morgen gab es auch noch ein großes Geburtstagsfrühstück mit zauberhaften Rosen von meinem Liebsten, der leider nicht da sein konnte.

Aber am besten lässt sich der Abend eh mit Bilder beschreiben. Also Musik an und gucken:





  

Sonntag, 22. September 2013

Umziehen und Tschüss sagen

Mein altes Zimmer

Wow, über einen Monat ist es schon wieder her.... Hallo erstmal!

Vieles hat sich verändert!

Ich bin umgezogen! Raus aus dem Studentenwohnheim, rein in eine wunderschöne WG mit Maria. Sie hat ja schon vorher dort gewohnt und alles toll eingerichtet. Da lebt man sich direkt schneller ein. Mein Zimmer ist nun auch soweit fertig, es fehlen noch ein paar Bilderrahmen, eine größere Kiste und ein Teppich und dann sollte alles seinen Platz haben. Der Umzug war ganz schön stressig. Zum Glück ist Papa her gekommen und hat mir geholfen. Er hat auch die Waschmaschine mitgebracht, die Oscar und sein Freund mit reichlich Manneskraft die Treppen hochgehievt haben. Danke noch mal!! Papa und ich haben auch direkt zwei Mal den Weg nach Ikea auf uns genommen, da wir mir noch ein Billy Regal gekauft haben. Am Tag des Umzugs hat er dann alles alleine aufgebaut, während Fabi und ich drei Mal hin und her fahren mussten, bis all mein Kram in der neuen Wohnung war. Alles hat wunderbar geklappt und nun kann das aufregende WG-Leben losgehen --- und zwar direkt mit einer Einweihungsfeier. Es waren noch Semesterferien, deswegen konnten nicht alle eingeladenen Gäste kommen, aber es war auch so ein sehr schöner Abend mit den wichtigsten Leuten. Am nächsten Morgen gab es sogar Frühstück vom Lieferservice (Markus hat sich erbarmt).
Mein neues Zimmer


Eine Woche darauf habe ich den TOEFL-Test geschrieben, den ich brauche, um das Stipendium für mein Studium in den USA zu bekommen. Gestern habe ich das Ergebnis bekommen: 110 von 120 Punkten! Das war der leichtere Test, nun muss ich mich auf den GRE-Test vorbereiten, der wohl um einiges schwieriger sein soll :-(

Gestern ist auch Fabi aus dem Studentenwohnheim ausgezogen. Seine Mutter war hier und hat ihm beim Packen geholfen. Bei ihm kamen auch stolze acht große Kartons zustande. Zum Glück hat alles in den Transporter gepasst. Nun ist er wieder in Berlin und hat mich hier ganz allein gelassen :-( Aber wir werden uns ja hoffentlich bald wieder sehen - außerdem in Zeiten von Handys, Skype und Briefen, ist man ja nie ganz aus der Welt. Zu seinem Abschied hat er auch eine kleine Party geschmissen. Es gab leckere Bowle und heiße Billardpartien. Es ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn man nicht mehr weiß, um wie viel Uhr man ins Bett gekommen ist.... oder? ;-)



So, Dienstag fängt die Uni wieder an und dann ist das leichte Leben vorbei.... naja... also ich denke, ich werde mich auch dieses Semester nicht über arbeiten. Schließlich habe ich nur sechs Kurse. Dafür kann ich mich ja dann bei der Arbeit im Zoo voll und ganz auslassen.

Also bis zum nächsten Mal,
eure Sunny

Mittwoch, 14. August 2013

Zwei Wochen Heimaturlaub

Hallöchen,

lang lang ist's her. Bevor ich nach Polen gefahren bin, war ich ja zwei Wochen Zuhause und dort haben wir auch ein paar tolle Ausflüge gemacht. Also hier ein kleiner Nachtrag.

Zu Papas Geburtstag sind wir Segway gefahren. Das hat super viel Spaß gemacht und ich würde am liebsten gleich noch mal machen. Man muss sich einfach mit seinem Gewicht nach vorne legen und schon fährt das Ding los. Erst ist es ein sehr komisches Gefühl, da man keine Bremse oder so hat. Aber nach einer Weile hat man sich schon so sehr daran gewöhnt, dass man gar nicht mehr absteigen möchte. Leider ist das immer noch sehr teuer und es bleibt wohl erst einmal bei diesem einmaligen Erlebnis, aber wenn die Preise etwas studentenfreundlicher werden, würde ich das auch gerne mal in Hannover ausprobieren.




In der gleichen Woche haben Papa und ich auch eine Fahrradtour gemacht. Er hat sich vor kurzem ein E-Bike gekauft und ich hatte mir für den Tag eins ausgeliehen. Das war wirklich lustig, weil mein Fahrrad richtig laut war und man jedes mal gehört hat, wenn der Motor angegangen ist. Wir sind bis zum Blausteinsee gefahren und noch weiter bis zu einem Aussichtspunkt. Der lag aber auf dem Berg und selbst mit Antriebsmotor war das ganz schön anstrengend da hoch zu kommen. Papa musste natürlich elegant an den Profi-Radfahrern vorbei rasen, die selbstverständlich sehr irritiert waren. Oben angekommen haben sie schnell entdeckt, warum Papa so schnell war.

Von unseren Nachbarn haben wir Karten für das Jahrhundertspiel Deutschland vs Holland bekommen. Die ganzen "alten" Stars haben gespielt und ich konnte den neuen Tivoli endlich mal bei einem Spiel erleben. Es war aber so heiß an dem Tag und die Sonne stand die ganze Zeit gegenüber von uns. Ein Ordner ist sogar umgefallen. Ich hatte am nächsten Morgen nur Muskelkater im Arm, da ich mir die Eintrittskarte als Sonnenschutz vors Gesicht gehalten habe. Das Spiel war nicht ganz sooo spannend und Deutschland hat verloren. Aber ein Erlebnis war es trotzdem.
Mama, Papa und Tobi
Am letzten Wochenende hat mich Fabi besucht und zusammen mit meinen Eltern haben wir einen Ausflug in den holländischen Park "Mondo Verde" gemacht. Das ist so eine Mischung aus Zoo, Grünanlagen und Freizeitpark. Es war alles so riesig, aber wir haben trotzdem alles recht zügig geschafft. Es gibt dort tolle Kulissen, wie zum Beispiel China und Japan oder die nachgebauten Dinosaurier. Es war auch für jeden was dabei. Am meisten Spaß hatten Papa und Fabi beim Autoscooter - immer schön mit Vollgas in den nächsten Wagen rammen.... na gut, ich hatte auch meinen Spaß!




Und so gingen zwei Wochen Hotel Mama ganz schön schnell vorbei - wie immer! Ich genieße die Zeit Zuhause immer sehr, obwohl es doch eine Umstellung ist, sich wieder auf andere Menschen einzustellen und in einem großen Haus zu wohnen, anstatt in meinen 9 Quadratmetern. Das nächste Mal werde ich meine Eltern wohl erst wieder zu meinem Geburtstag sehen. 

So, das war also eine kleine Zusammenfassung von meinem Sommer in der Heimat.

Bis dann,

Sunny

Samstag, 27. Juli 2013

ISSS 2013: German Night

Markus, Tobias, Oscar


Guten Morgen,

gestern hatte ich leider keine Zeit zu schreiben... ab und zu muss es ja auch stressig sein. 

Am Donnerstag sind wir abends zu einem Grillplatz gefahren, wo wir lecker gegessen und getrunken haben. Markus hat wieder seine Gitarre dabei gehabt, die Kutsche fuhr mehrmals um den See und die ISSS'ler haben sich im Bogenschießen duelliert. Die Mücken haben sich einigermaßen zurück gehalten und wir hatten alle einen tollen Abend.

Gestern morgen haben Ulrike und Nina (auch Teilnehmer der anderen Nationen) eine Präsentation zum Thema "Cultural Exchange" gehalten. Das haben sie sehr vorbildlich gemacht! - Souverän und auf Englisch!
Danach war das alljährliche Fußballspiel. Es war aber soo heiß, dass nur wenige mitgespielt haben und selbst die Zuschauer haben irgendwann schlapp gemacht. Wir haben uns an den Pool gelegt und uns im Wasser abgekühlt. Maria und Markus haben wild im Wasser gekämpft und ab und zu durfte ich auch mal den Pool-Boden besuchen. 

Nach dem Mittagessen sind wir wieder in unsere Workshops gegangen, wo wir die Präsentationen fertig gemacht haben. Bei uns haben wir die Erfahrungen von allen Nationen drin, das ist wirklich interessant gewesen.

Zur Belohnung für die harte Arbeit haben wir uns einen Cocktail gegönnt und uns auf die Terrasse gesetzt. Das Abendbrot hatten wir schon eine Stunde früher, da zwei Fußball-Mannschaften ins Hotel gekommen sind. Für die mussten wir auch Nachts leise sein, obwohl vorher mit denen abgesprochen wurde, dass hier eine Gruppe von Studenten wohnen wird. Aber bevor sie sie die Polizei gerufen haben und uns unsere Musik verboten haben, hat der deutsche Abend statt gefunden. 

Unser Thema: Oktoberfest! Das deutsche Team trug Dirndl und Lederhosen. Die Wände wurden in blau und weiß gehüllt. Patricia und Yan Yin haben eine tolle Moderation hingelegt. Die Leute haben bei den Spielen richtig viel Spaß gehabt. Sie mussten Würstchen essen, Bierkrüge stemmen, Tau ziehen und Kartenhäuschen bauen. Alle haben gesagt, dass wir den besten Abend organisiert haben. Und wie schon erwähnt, mussten wir danach die Musik leise bis ganz aus machen. Danach hat sich die Gruppe verteilt und viele sind früh ins Bett gegangen - außer die Professoren, die haben noch ganz schön lange draußen gequatscht. 

So, nun müssen wir gleich unsere Ergebnisse vorstellen und natürlich haben sich alle darum gerissen und so habe ich die Ehre bekommen, unser Team zu vertreten. Heute ist schon der letzte Abend :-(

Bis dann,

Sunny





Donnerstag, 25. Juli 2013

ISSS 2013: Bulgarian/Lithuanian Night

litauische Leckereien
Hallöchen,

der Morgen war ganz schön anstrengend, da wir die Nacht davor dem Alkohol verfallen waren... zumindest für mich war es eindeutig zu viel. Meine Augen sind bei der Vorlesung immer wieder zu gefallen und ich war froh, als ich danach direkt wieder ins Bett konnte und noch ein bisschen Schlaf nachholen konnte.

Zum Mittagessen waren dann aber auch alle anwesend und haben ihren Kater fast auskuriert. Anschließend haben wir unsere Handtücher geschnappt und sind zum Pool gegangen. Die Sonne hat gut geknallt, aber die Abkühlung im Wasser hat den Nachmittag perfekt gemacht. 

Um 17 Uhr haben wir unser erstes Treffen in den Workshop-Gruppen gehabt. Bei uns ist sogar jede Nation vertreten und nun berichten wir von unseren Erfahrungen mit der virtuellen Identität im Internet und ob diese wirklich die Realität widerspiegelt. Holland ist in solchen Dingen schon sehr weit, im Gegensatz zu den Bulgarien, wo kaum Leute Online Banking machen. Die Holländer haben sogar eine Plattform, wo sie all ihre Informationen zu Steuern, Versicherungen und allem Wichtigen gesammelt zugreifen können. Außerdem haben sie schon viele Gesetze zum Schutz im Netz. Da können sich die Deutschen noch was abgucken,

Nach dem Abendbrot fing der litauische Abend an. Die haben wieder ihre harten Kurzen verteilt, wo ich mich aber zurück gehalten habe. Das erste Spiel hat irgendwie keiner verstanden, aber dafür waren die anderen umso lustiger. Es wurde sogar richtig gefährlich... also manche waren sehr ehrgeizig.... so sind Markus und ich zum Beispiel direkt aufeinander zugestürmt und keiner hat gebremst, so ist Markus mit seinem Knie mit vollem Tempo in meinen Oberschenkel geknallt... ein blauer Fleck und eine heiße Beule sind die Folgen. Auch Ulrike hat sich einen heißen Kampf auf dem Boden geliefert. 

Der bulgarische Abend war noch ein bisschen unübersichtlicher. Wiedermal hat das erste Spiel keiner verstanden... zumindest erst nach mehreren Erklärungen konnten wir spielen. Das Ziel war einen Gürtel und einen Teller im bulgarischen Stil zu gestalten. Danach gab es noch lustige Facts und ein Barkeeper-Spiel. 

Da es mir gestern Abend nicht so gut ging, bin ich mal etwas früher ins Bett gegangen. Die Anderen haben aber auch nicht mehr so lange gemacht, da alle etwas ausgelaugt vom vorigen Abend waren.

Heute geht es zum Grillplatz, aber dazu dann morgen mehr!

Sunny

PS: Hier ist das deutsche Vorstellungsvideo:

Mittwoch, 24. Juli 2013

ISSS 2013 Dutch/Polish Night

Ulrike, Maria und Yan-Yin


Guten Morgen,

eine kurze Nacht ist vorbei (Obwohl ich noch viel Schlaf hatte im Gegensatz zu manch anderem Teilnehmer).

Gestern haben wir die einzelnen Nationen vorgestellt - also die Universitäten und im Anschluss die Gruppen. Jedes Land macht einen Videoclip um sich vorzustellen. Wir wollten dieses Jahr in einem Supermarkt drehen, aber leider sind wir überall heraus geschmissen worden und somit haben wir ein Video im Biergarten gemacht.

Anschließend gab es ein leckeres Mittagessen - Schnitzel mit Kartoffelpüree und Salat. Am Nachmittag wurden die Workshopthemen vorgestellt. Markus und ich haben unsere Vorstellung mit Bravo gemeistert. Es haben sich sogar 7 Leute bei uns eingeschrieben.

Für die Neulinge gab es eine kleine Stadtführung durch Jarocin, wir Veterane haben unseren ersten Ausflug zum Pool gemacht. Das Wetter spielt sehr gut mit, genauso wie letztes Jahr. Die Mücken sind dafür genauso zahlreich wie in Deutschland.

Um neun Uhr begann der niederländische Abend. Zuerst gab es ein Quiz und anschließend haben wir wieder "Skipper, may I cross the river" gespielt. Natürlich gab es Käse und andere Leckereien. Nach einer kleinen Stärkung und einem Umstyling begann der polnische Abend. Dresscode: Ladies and Gentlemen. Viele Männer trugen sogar eine Krawatte. Die Polen haben uns versucht den Tango beizubringen, aber eigentlich haben wir nur nach Lust und Laune nach der Musik getanzt. Meine Tanzpartnerin Maria hat mich gekonnt übers Parkett geschleudert. Danach haben wir den Zeitungstanz gemacht -  da mussten immer zwei Leute auf einem Stück Zeitung tanzen und nach einer Weile wurde das Stück gefaltet. Ulrike und Markus haben gewonnen.... ich versteh auch nicht, warum Maria mich nicht Huckepack nehmen wollte... :-(

Das Gewinnerteam
Danach ging es direkt weiter mit "Reise nach Jerusalem". Da habe ich mich gar nicht so schlecht angestellt und bin unter die letzten fünf gekommen. In den letzten Runden mussten man immer noch eine Aufgabe erledigen, bevor man sich seinen Stuhl suchen durfte. Das war wirklich ein gelungener Abend. Achja und dann wurde das traditionelle ISSS Spiel eingeführt. Es hat irgendwie keinen Namen... vielleicht "Killer". Also man zieht einen Namen und man muss dann diese Person heimlich auf die Wange küssen. Es darf keiner sehen. Wenn das klappt, bekommt man das Opfer der Person und das "Töten" geht weiter. Ich war direkt zu mutig und habe mein Opfer schon gestern Abend erwischt, nur um festzustellen, dass er als Organisator keinen Zettel mehr abbekommen hat... nun warte ich nur noch auf meinen Tod....

Also bis morgen,

Sabrina

Dienstag, 23. Juli 2013

ISSS 2013 Anreise

Tobias, Markus und Nadi
Guten Morgen alle miteinander,

es ist wieder soweit: ISSS - International Student's Summer Seminar in Jarocin, Polen steht an. 

Gestern haben sich alle Nationen auf den Weg gemacht. Das deutsche Team hatte sogar Unterstützung von zwei holländischen Teilnehmern. Morgens um 10 ging es los. Mit der Bahn bis Berlin - Dank der Überflutungen haben wir knapp drei Stunden gebraucht plus die übliche Verspätung mit der Deutschen Bahn. Zum Glück haben wir es noch rechtzeitig zum Zug nach Polen geschafft - sogar alle 14 Mitreisenden samt Koffer, Taschen und Gitarre. 

Weitere drei Stunden mit dem Zug, eine Stunde Aufenthalt in Posen und noch knapp zwei Stunden Busfahrt bis wir im Hotel in Jarocin angekommen sind. Bei den Temperaturen draußen macht das Reisen richtig Spaß. Man klebt richtig an seinem Sitznachbarn und schon werden die besten Freundschaften geschlossen.

Erst war die Zimmerverteilung dran. Da die Polen und Litauer zusammen ins Zimmer müssen, wurden Deutschen, Holländern und Bulgaren gemischt. Wie es der Zufall will, bin ich mit Maria und einer netten Holländerin auf einem Zimmer. Das hat schon mal gut geklappt. Das lang ersehnte Abendessen war auch toll - Spaghetti mit Sahnesoße und Hähnchen. 

Anschließend ging es zum ersten Mal zum Supermarkt - ein Schrecken hat uns dort erwartet: unser Wodka war ausverkauft!!! Letztes Wochenende war das Jarocin Rock Festival und die haben höchstwahrscheinlich das gute Zeug einfach weggekauft!! Unverschämt! Wir mussten uns dann also mit dem zweitbesten Wodka abgeben.... der hat aber seinen Dienst auch getan. 

Wir haben den anstrengenden Tag bei Bierchen und Wodka ausklingen lassen. Für die nötige Gelassenheit haben wir das allseits-bekannte Spiel "Ring of Fire" gespielt - mit Erfolg! Ein wenig getanzt haben wir auch, aber ich bin zu einer vernünftigen Stunde ins Bett gefallen, schließlich haben wir noch eine ganze Woche vor uns. In diesem Sinne: Bis morgen :-)

Eure Sunny

Freitag, 7. Juni 2013

Wie ein Honigkuchenpferd

Gestern war ein ganz, super, mega toller Tag!

Morgens war ich bei der VGH (Versicherung) zu einem Social Media Workshop eingeladen worden. Zwei Kommilitoninnen haben mich empfohlen, da ich ja sehr internetaffin bin und etwas über mein Nutzungsverhalten erzählen kann. Das war schon mal ein sehr liebes Kompliment! Na ja, also bin ich da gestern frohen Mutes dahin und habe ein paar Hände geschüttelt und eine Dreiviertelstunde über facebook, blogs und Co. gesprochen. Es war schön zu sehen, wie viel Interesse die Mitarbeiter hatten. Nachdem ich fertig war, haben sie mir ein kleines Dankeschön überreicht, was für mich eher ein großes war. Damit hatte ich nicht gerechnet. Schließlich habe ich es gerne gemacht. Die Agentur Neuwaerts war auch da, das ist wohl DIE Kommunikationsagentur in Hannover. Zum Glück habe ich das erst hinterher erfahren. Der Geschäftsführer war sehr nett und hat mir seine Karte gegeben… falls ich mal Lust hätte in eine Agentur reinzuschnuppern :-D

Dann ging es wieder zurück zum Zoo. Dort habe ich eine weitere tolle Neuigkeit erfahren. Ich darf weiterhin da bleiben – neben dem Studium ein bisschen Geld verdienen ist immer gut und dann auch noch in einem Team, wo ich mich wohl fühle, die Arbeit Spaß macht und ich mich schon auskenne. Gestern konnte mir einfach niemand mehr den Tag versauen. Ich habe den ganzen Abend wie ein Honigkuchenpferd gegrinst. Einfach schön!

Abends sind Fabi und ich zu Alex (dem Amerikaner) gegangen. Er hat lecker für uns gekocht und uns seine WG gezeigt. Anschließend haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch Kleefeld gemacht. Einfach ein toller Tag. Ich kann es einfach nicht oft genug wiederholen.

Die Woche kann nicht besser enden, denn heute fahre ich mit meiner liebsten Anna zu meiner anderen Liebsten, Maria nach Bonn. Das wird ein tolles Wochenende mit ganz viel Quatschen und natürlich Wein! Das brauche ich mal wieder. Ich freue mich schon so auf die Zeit mit Maria in der WG. Anna wird selbstverständlich auch halb zum Inventar gehören und somit kann es nur genial werden!

Ich wünsche euch ein fabelhaftes Wochenende,
Sunny

Mittwoch, 5. Juni 2013

Post 100! oder: wieder mal im Zoo

Hallöchen,

nach 1 1/2 Jahren habe ich es auch endlich mal geschafft. Mein 100. Posts. In Amerika ging das alles viel schneller.... da habe ich auch jeden Tag geschrieben. Aber so ein schnöder Alltagsblog wäre ja auch langweilig. In Deutschland kennt man ja das Leben.

Am Wochenende war ich wieder mal im Zoo (haha). Dieses Mal mit Fabi und Dan. Samstag war sogar noch der Indische Basar mit Bauchtänzerinnen und Gewürze-Rätsel. Bei der kulinarischen Stärkung ist Dan etwas ins Auge gefallen. Nämlich dieser Flyer:


Von ihm kam nur noch: Die sieht ja aus wie du! Das bist ja du!!
Genau! Vor ein paar Wochen haben wir im Zoo ein "Food-Shooting" gemacht und da habe ich natürlich gerne geholfen - Schließlich musste das Essen ja auch verkostet werden. :-D

Auf der Streichelwiese hatten die beiden Jungs am meisten Spaß: Kleine, unschuldige Ziegen ärgern! Zum Glück haben wir kein Futter mitgebracht. Das wäre ja ins Chaos ausgeartet. Bei der Melkstation auf Meyers Hof gab es den nächsten langen Stopp: Um die Wette melken! (Für Halbstarke) Leider habe ich nur das Video von mir, aber Dan wird mir sicher noch seine Fotos von dem Tag schicken.





Letzter Halt: Zoo Shop! Und natürlich waren die Kleinen wieder hin und weg was man alles kaufen kann. Jeder kam mit einem neuen witzigen Teil an. Guck doch mal. Oh sieh mal hier. Ahhh das will ich haben.


Das war also mal wieder ein erfolgreicher Tag im Zoo - als hätte ich den nicht auch schon jeden Tag in der Woche :-) Gestern hatte ich großes Jubiläum = Vier Monate Praktikum sind schon rum. Nur noch ein paar Wochen und alles ist wieder vorbei. Die Zeit vergeht einfach zu schnell!

Bis zum nächsten Mal,
Sunny


Freitag, 24. Mai 2013

Nachtrag zu "international friends"



Was ich vorgestern vergessen habe:

Das Leben im Studentenwohnheim erinnert mich total an eine ewig andauernde Klassenfahrt - viele junge Menschen, viel Alkohol, viele Partys....

Man hat zwar seine eigenen Zimmer, aber zum Abendbrot finden sich alle in der Küche ein. Danach geht man in den Aufenthaltsraum und kickert oder spielt Billard. Neustes Hobby: Poker! Jedes Wochenende steigt mindestens eine Party - Lärmbelästigung und ganz viele Betrunkene. Natürlich kennt man alle auf den Feten und somit hat man immer Spaß. Nach der Party geht es hoch in den Flur der Jungs und kichert und hat noch angesäuselte Gespräche über "Wie schlecht es mir morgen gehen wird". Es wird geflirtet, getanzt und gelacht. Alle haben Spaß und genießen einfach die Zeit. Die Lehrer gibt es natürlich auch: Das sind die, die bei den Feten nie dabei sind und sich immer beschweren. Also alles wie bei einer Klassenfahrt!

Das Schönste daran ist, dass die Reise nie zu ende geht, außer es wird jemand nach Hause geschickt und zieht aus. Aber fürs Erste bleiben die Meisten noch eine Weile hier wohnen und wir können weiterhin tolle Tagesausflüge machen und die Nächte genießen!

Bis dann,
Sunny

PS: Heute Abend steigt natürlich wieder eine Party ;-)

Mittwoch, 22. Mai 2013

international friends

Dan, Fabi, Tamara, Milena, Tom und Millie

Ich werde das Leben im Studentenwohnheim wirklich vermissen, wenn ich im Herbst zu Maria ziehe. Andauernd ziehen neue Menschen ein und aus. Ich schließe neue Freundschaften und darf so viel englisch sprechen, wie ich möchte - einfach grandios! Momentan haben wir eine große Gruppe Spanier bei uns. Die Meisten reden gar kein deutsch und manchmal noch nicht einmal englisch. Da muss ich mein altes Schul-Spanisch aus der Kiste kramen, um wenigstens mitzubekommen worüber die anderen reden. Das stört mich aber überhaupt nicht. Es ist schon ein Erfolg, wenn ich einen ganzen Abend mit ihnen verbringe und ich mich wieder an 3 Wörter erinnern kann oder mir sogar die Konjunktion eines Verbs einfällt.

Und tanzen können die Spanier alle mal - da können die Deutschen leider nicht mithalten. Vor allem haben deutsche Männer nicht so viel Lust sich zu rhythmischer Musik zu bewegen. Ich wurde schon in ihre große Familie aufgenommen und wenn sie mal wieder im Garten liegen oder grillen, bin ich sofort dabei. 




Meine lieben englischen Freunde hätte ich auch nicht kennen gelernt, wenn ich in einer WG gewohnt hätte. Mir würde wirklich viel fehlen! Zum Glück bleibt Tamara (Spanierin) noch bis Dezember hier wohnen und ich kann sie besuchen kommen und neue internationale Bekanntschaften machen, die mir dann wiederum andere Leute vorstellen. Natürlich werde ich ab dem Herbst auch wieder mehr mit meinen deutschen Freunden machen, schließlich fängt dann wieder die Uni an und alle sind wieder im Lande. Maria und Anna sind ja momentan nicht griffbereit und wenn die Menschen im selben Haus wohnen, hat man einfach öfter Kontakt. 

Also meine deutschen Freunde: Seid nicht traurig, wenn ihr in diesem Post ein wenig zu kurz gekommen seid. Ich hab euch lieb und freue mich schon wieder auf euch. Am Freitag steigt ja wieder unsere berühmt-berüchtigte FH-Party... wer ist dabei? :-)

Tamara, Debbie, Tom und Fabi

Bis dann,
Sunny

Montag, 20. Mai 2013

Burger All You Can Eat!

Asche auf mein Haupt!! Ich habe meinen Blog mal wieder etwas vernachlässigt. Aber jetzt bin ich ja wieder dran.

Meine Eltern waren über Vatertag/Muttertag zu Besuch in Hannover. Wir haben ganz viele schöne Dinge zusammen gemacht. Zum Beispiel waren wir auf Sightseeing-Tour mit dem neuen Bus. Meine neue Wohnung wurde auch inspiziert und wir haben einen tollen Tag in der Therme in Bad Nenndorf verbracht. Natürlich gab es jeden Tag leckeres Essen und ich konnte ihnen auch meine neuen internationalen Freunde vorstellen. Ich freue mich schon sehr im Juli wieder zu Hause zu sein. Bei Mama und Papa ist es ja doch am schönsten! :-D









Anna und Maria sind auch mal wieder in Hannover gewesen und das schrie förmlich nach einem Mädelsabend! Wein und ganz viele Geschichten aus unseren Praktika. Es war einfach toll mal wieder so viel zu quatschen - über Männer, Arbeit, Leben und natürlich noch mehr Männergeschichten :-) Ich kann es kaum abwarten bis die Uni wieder los geht und wir uns wieder jeden Tag sehen können. Das Quatschen und einfach Beisammen sein fehlt mir schon sehr!

Letzten Mittwoch sind wir (Fabi, Dan, Alex, Rolf, Wiebke und zwei Freunde, die ich noch nicht kannte) zu einem "Burger All You Can Eat" gegangen. Natürlich habe ich nur ein normales Menu genommen, aber die Jungs haben mächtig zu geschlagen. Es wurde direkt mit dem Giant Burger angefangen - 300 Gramm Fleisch plus Brötchen und was da sonst noch drauf war. Jeder hat drei Burger geschafft, wobei sie unterschiedlich groß waren. Mein größter Respekt gilt den beiden Herren, die über 600 Gramm Fleisch vertilgt haben und danach noch heiß auf ein Eis und Cocktails waren.... wie machen die das?? :-)


Christian und der 300 Gramm-Burger


Dan
Alex


Fabi


Dan und Fabi